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Freundeskreise treffen mit Facebook Messenger Rooms

Eine kostenlose Alternative ist der Facebook Messenger, den das soziale Netzwerk erst vor Kurzem mit der Videochatfunktion Facebook Messenger Rooms für Gruppen erweitert hat. Maximal 50 Personen dürfen an einer Konferenz teilnehmen. Dabei werden, sofern möglich, alle Teilnehmer in einem Fenster angezeigt. Das unterscheidet sich von Konkurrenzprodukten wie etwa Microsoft Teams, die vier sprechende Personen prominent darstellen.

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Den Facebook Messenger gibt es als mobile App für iOS- und Android-Geräte bereits länger. In Apples Mac-App-Store und dem Microsoft Store sind auch Programme für MacOS und Windows 10 verfügbar. Alternativ nutzen wir Facebook im Browser. Für eine Teilnahme an Videokonferenzen ist es dabei wichtig, dass zumindest der Videoersteller einen Facebook-Account hat. Außerdem müssen wir Teilnehmer in unserer Kontaktliste hinzugefügt haben oder wir stellen den Videochatraum in einer Nutzergruppe frei. Es ist nicht möglich, beliebige Facebook-Nutzer einzuladen. Allerdings soll es auch Gastzugänge geben.

Hier liegt der Fokus aber klar eher auf dem Privatgebrauch, was auch den Funktionsumfang der Applikation erklärt. Im Stile von Snapchat können wir etwa auf unser Gesicht animierte Figuren wie einen feuerspeienden Drachen mit Monokel oder Aliens projizieren. Das mag unter Freunden sehr lustig sein, kann aber in geschäftlichen Konferenzen sicher schnell ablenken. Im Browser und auf der Desktop-App funktioniert das übrigens nicht. Stattdessen haben nur Nutzer der mobilen App Zugriff dazu. Ein Vorteil: Die Verbindung per Smartphone geht schnell und einfach, sodass auch Nutzer unterwegs an Konferenzen teilnehmen können.

Weniger gut finden wir die Sprach- und Videoqualität. Nicht nur Videoaufnahmen sind stark komprimiert, das gilt auch für das Audiosignal. Unter allen getesteten Programmen schneidet Facebooks Lösung hier am schlechtesten ab. Das wird noch dadurch verstärkt, dass die Software auf Gesichter digital heranzoomt, was der so schon niedrigen Qualität ein zusätzliches Bildrauschen verleiht. Generell sehen Videokonferenzen auf Smarthones besser aus.

Facebook betont übrigens, dass das Unternehmen Konferenzen nicht aufzeichnet. Konversationen sind nicht Ende-zu-Ende-veerschlüsselt. Außerdem sammelt Facebook einige Informationen von Teilnehmern. Bei Gastzugängen sind dies etwa Informationen über das verbundene Gerät, der genutzte Browser und das verwendete Betriebssystem. Dies sei notwendig, um laut Herstelleraussagen "die Rooms-Produkterfahrung zu verbessern". Details gibt Facebook in einem separaten Blogeintrag bekannt.

Facebook hat bereits Pläne bekanntgegeben, den Videochat im Messenger mit Programmen wie Instagram und Whatsapp zu verknüpfen. Gerade unter Privatnutzern könnte das Programm dadurch ein recht viel genutztes Tool werden.

Vor- und Nachteile

Vorteile: Verfügbar im Browser, für Windows, MacOS, iOS und Android; Nutzbar mit herkömmlichen Facebook-Konto; kostenlos; lustige Filter und Snapchat-Grafiken sorgen für Spaß unter Freunden; Gastzugänge für spontane Meetings

Nachteile: Sprach- und Videoqualität sind relativ schlecht; Facebook-Konten für vernünftige Nutzerverwaltung benötigt; Filter und Spielereien können in Meetings ablenken

Für wen geeignet: Freundeskreise, Vereine und Gruppen, die sich auch textlich auf Facebook verarbeden, können sich hier mit Videokonferenzen sehen. Für größere Unternehmen ist das rudimentäre Tool eher ungeeignet.

Preis: Facebook Messenger Rooms ist kostenlos verfügbar.

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quineloe 29. Apr 2020

Nein, da wir nach Corona ohnehin wieder zusammen spielen werden.

jmhk1103 28. Apr 2020

Wir habe in der Fa. zwar auch WebEx, Skype for B. und der ein oder andere nutzt Teams als...

Cerdo 27. Mär 2020

Ich kann im Artikel leider keine Infos dazu finden, wie sicher die jeweiligen Programme...

thymythos 26. Mär 2020

Blizz konnte es Mal, jetzt ist ein Client nötig.

thymythos 26. Mär 2020

Hat von euch schon jemand die SIP Integration für Telefoneinwahl zum Laufen bekommen?


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