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Videoflatrate: Watchever soll verzweifelt nach Käufer suchen

Nach dem Start von Netflix soll Watchever in Deutschland nur noch geringe Überlebenschancen haben. Der Video-on-Demand Anbieter des französischen Vivendi-Konzerns findet offenbar keinen passenden Käufer.

Artikel veröffentlicht am ,
Watchever.de
Watchever.de (Bild: Watchever/Screenshot: Golem.de)

Watchever soll wegen hoher Verluste intensiv nach einem Käufer suchen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Das Video-on-Demand-Angebot des französischen Medienkonzerns Vivendi mit rund 350.000 Abonnenten habe in knapp zwei Jahren rund 100 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet. Seit Monaten suche Vivendi nach einem Käufer, doch Medienunternehmen wie Prosiebensat.1, Sky und Netflix hätten abgelehnt.

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Letzte Hoffnung sei eine Übernahme durch das Management. Der frühere Premiere-Chef Georg Kofler soll sich dafür als Investor angeboten haben, doch die Gespräche mit Vivendi sollen bislang schwierig verlaufen sein. Vivendi müsste nicht nur die Verluste tragen, sondern auch weiter Inhalte liefern, wozu der Konzern nicht bereit sein soll.

Auf Anfrage von Golem.de hat eine Sprecherin von Watchever in Berlin einen Kommentar zu dem Spiegel-Bericht abgelehnt. Sie verwies aber auf eine Stellungnahme von Vivendi, das Gespräche zu einem Management-Buyout dementiert habe.

Vergangene Woche zogen sich zwei Watchever-Manager zurück. Sabine Anger und Stefan Schulz, die laut dem Handelsregister schon seit Ende Juli 2014 nicht mehr Geschäftsführer sind, haben laut Spiegel endgültig das Unternehmen verlassen. Beide sollen aber weiter an einem Konzept für die Übernahme der Firma arbeiten und hierfür mit Geldgebern im Gespräch sein.

Für Filmfans bietet Watchever die ausländischen Produktionen nicht nur mit deutscher Synchronisierung, es kann teilweise auch zur englischen Originalversion (OV) gewechselt werden. Über die Einstellungen lässt sich die Originaltonspur auch automatisch aktivieren. Seit Januar 2013 kann der Dienst auch auf dem Apple TV genutzt werden.

Bei Watchever und Netflix gibt es keine Vermischung von Aboinhalten und dem Kaufen oder Leihen: Deren Konzept sieht nur die Flatrate vor.

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mightymike1978 01. Okt 2014

Es kommt darauf an, wie viele User sich ein Backbone teilen. Wenn alle Vodafone...

tibrob 30. Sep 2014

Naja, das Videofenster halt; mehr aber auch nicht.

Mixermachine 30. Sep 2014

Wenn du die Verluste trägst und neue Inhalte bringst ;)

robinx999 30. Sep 2014

Das ist die Spannende Frage. Aber Pay TV hat in Deutschland ja auch bisher große...

saddrak 30. Sep 2014

Es gibt viele Unternehmen, die sich über 18% Umsatzrendite freuen würden :D Es ist aber...


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