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Videodienst: Netflix zahlt angeblich für direkten Zugang zu Comcast

Schon seit Monaten hat das Videostreamingportal Netflix Probleme mit der Bandbreite. Nun gibt es einen Deal mit dem Kabelnetzbetreiber Comcast - angeblich nicht umsonst.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Gebäude in Los Gatos, Kalifornien
Netflix-Gebäude in Los Gatos, Kalifornien (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Das Videostreamingportal Netflix hat mit dem größten US-Kabelnetzbetreiber Comcast eine mehrjährige Kooperation vereinbart. Das teilte Comcast am Sonntag mit. "Netflix wird durch den mehrjährigen Vertrag innerhalb des Netzwerkes nicht bevorzugt behandelt", heißt es in der Mitteilung. Dennoch solle der Vertrag den Comcast-Kunden in den nächsten Jahren einen hochwertigen Konsum von Netflix-Videos garantieren. Einem Bericht des Wall Street Journals (WJF) zufolge bezahlt Netflix hingegen Comcast dafür, einen direkten Zugang zu dessen Netzwerk zu erhalten. Laut New York Times kostet der Zugang jährlich mehrere Millionen Dollar.

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Laut Wall Street Journal hatte es Netflix bislang abgelehnt, für einen besseren Zugang zu den Kabelnetzen zu zahlen. In den vergangenen Monaten war die durchschnittliche Übertragungsrate von Netflix-Videos in den Netzen von Comcast, AT&T und Verizon jedoch kontinuierlich gesunken. Lag der Wert bei Comcast im September 2013 noch bei 2,11 MBit/s, erreichte er im Februar nur noch 1,51 MBit/s - ein Rückgang um fast 30 Prozent. Um das Problem zu beheben, hoffte Netflix einem WSJ-Bericht zufolge darauf, die Daten direkt in die Netze der Breitbandanbieter einspeisen zu können, allerdings ohne Zusatzkosten. Bislang fließt der Netflix-Traffic meist über Provider wie Cogent in die Kabelnetze. In den vergangenen vier bis sechs Monaten habe sich der Netflix-Traffic über Cogent zu einem der Breitbandanbieter vervierfacht, berichtet das WSJ unter Berufung auf Insider. Netflix (31,6 Prozent) und Youtube (18,6 Prozent) machen laut Sandvine-Report bereits die Hälfte des Downloadvolumens in den USA aus.

Keine Frage der Netzneutralität

Während Netflix bereits mit kleineren Breitbandanbietern in den USA einen direkten Zugang vereinbart habe, hätten sich die großen Anbieter bislang geweigert. Es sei zu erwarten, dass Netflix nun auch die anderen großen Anbieter bezahle, berichtet das WSJ. Das Problem der Netzneutralität, die in den USA nach einem Gerichtsurteil neu geregelt werden soll, ist von solchen Deals nicht direkt berührt. Nicht umsonst verwies Comcast darauf, dass der Netflix-Traffic nicht bevorzugt behandelt werde. Dennoch stellt sich für Streaming-Anbieter wie Netflix oder Youtube, die auf kontinuierlich hohen Datendurchsatz angewiesen sind, die Frage, wie das Netz bei stark steigender Nachfrage diesen Traffic noch sicherstellen kann.

In den USA gab es im vierten Quartal 2013 mehr als 33 Millionen kostenpflichtige Netflix-Konten. Setzt man voraus, dass sich die Mehrzahl der Haushalte mit einem Konto begnügt, so haben bei einer durchschnittlichen Zahl von 2,55 Personen pro Haushalt zwischen 80 und 90 Millionen US-Amerikaner Zugriff auf Netflix - mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Comcast beliefert den Berichten zufolge 32 Millionen Haushalte in den USA. Vor zehn Tagen kaufte das Unternehmen den Konkurrenten Time Warner Cable für rund 45 Milliarden Dollar. Dem Kauf müssen noch die Behörden zustimmen.

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Apple_und_ein_i 24. Feb 2014

Das stimmt nicht ganz. Es gibt durchaus Filme die OmU laufen oder wo man als Audiostream...

Yeeeeeeeeha 24. Feb 2014

Das hört sich für mich erstmal nur so an, als würde Netflix einfach ein paar dicke...


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