Mit Videochat: Poststationen wachsen auf 100 an

Poststationen bieten viel mehr Dienste als die Packstationen. Jetzt sollen sie auf 1.000 ausgebaut werden.

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Poststation
Poststation (Bild: Deutsche Post DHL)

Die Deutsche Post DHL hat ihr Netz von Poststationen auf 100 ausgebaut. Das gab der Logistikkonzern am 19. Juni 2023 bekannt. Anders als die Packstation bieten die neuen Poststationen auch den Kauf von Brief- und Paketmarken, Einschreiben sowie den Versand und Empfang von Briefen und Paketen.

Von zuhause aus ist der Kauf und Versand von Einschreiben nur mit einem Drucker möglich.

Die Poststation hat einen Touchscreen, über das Bedienfeld lässt sich per Video auch der Kundenservice des Unternehmens kontaktieren. Bezahlt werden könne mit "gängigen EC-Karten", mit Visa- und Master Card sowie mit Google Pay und Apple Pay, erklärte der Konzern.

Nutzer zeigen sich zufrieden

Die erste Poststation wurde im Februar 2021 eher testweise in Betrieb genommen. "Jetzt machen wir mit unserer Poststation den nächsten logischen Schritt und knüpfen unser Netz noch einmal deutlich enger", sagte Holger Bartels, Leiter Multikanalvertrieb von Deutsche Post DHL. Über 90 Prozent der Nutzer seien zufrieden gewesen und die Nutzungsmengen nähmen stark zu.

Man werde sein Angebot an Poststationen in ländlichen und urbanen Gebieten in den nächsten Jahren bis auf 1.000 Stationen ausbauen. Zugleich besteht das Netz von 12.000 DHL Packstationen und wird erweitert. Mehr als eine Million einzelne Fächer stehen DHL-Kunden damit zur Verfügung. Im Jahr 2023 soll nach einer früheren Ankündigung die Zahl der Packstationen auf rund 15.000 Automaten steigen.

DHL führte den Packstationen-Service bereits im Jahr 2003 ein. Neuere Packstationen sind mit Solarpanels ausgestattet.

Das Bundeswirtschaftsministerium wird wohl das Postgesetz ändern. Bisher gilt, dass jede Gemeinde mit mehr als 2.000 Einwohnern mindestens eine Postfiliale haben muss. "Digitale und automatisierte Lösungen" sollen künftig "angemessen berücksichtigt werden", berichtete die Funke-Mediengruppe im Februar 2023.

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