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Videochat: Neues Skype für Linux nutzt WebRTC

Mehr als zwei Jahre nach dem letzten Update steht eine neue Version von Skype für Linux bereit. Die Anwendung läuft mit WebRTC und dem Chrome-Browser, hat aber noch Alpha-Status.

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Skype für Linux ist jetzt eine Web-App.
Skype für Linux ist jetzt eine Web-App. (Bild: Microsoft)

Ein langersehntes Update von Skype für Linux wird veröffentlicht, nachdem die native Desktop-Anwendung seit etwa zwei Jahren nicht mehr aktualisiert worden ist und die Anwendung seit einigen Wochen offiziell auch ohne Plugin in dem Edge-Browser genutzt werden kann. Noch hat die Chatanwendung, die künftig WebRTC sowie später auch das darauf aufbauende ORTC verwendet, allerdings Alpha-Status.

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Das Skype-Team weist explizit daraufhin, dass die Vorabversion noch kein vollständiger Client sei. Am auffälligsten fehlt in der neuen Anwendung noch die Unterstützung für die Videotelefonie. Diese soll aber möglichst schnell nachgereicht werden, ebenso wie die Möglichkeit, Anrufe in das öffentliche Telefonnetz zu tätigen.

Als Grundlage für die eigentliche Kommunikation verwendet das neue Skype für Linux zurzeit wie erwähnt den offenen Standard WebRTC, der eine plattformübergreifende Echtzeitkommunikation per Videotelefonie im Browser ermöglichen soll. Offiziell unterstützt wird die Alpha von Skype für Linux jedoch nur für den Chrome-Browser sowie für die Chromebooks. Bei einem kurzen Test im Firefox gelang uns nur das Versenden von Textnachrichten, aber kein Anruf.

Zusätzlich zur Verwendung im Browser über die Seite Web.skype.com wird das neue Skype für Linux auch als Deb- und RPM-Paket zur Installation auf Linux-Distributionen angeboten. Die zugrundeliegende Technik ist dabei die gleiche wie die der Webseite. Zur Darstellung der Webanwendungen wird bei den Paketen die Electron-Shell verwendet, welche wiederum Node.js und die Chromium-Engine verwendet. Einzige Abhängigkeit des Pakets ist der Gnome-Schlüsselbund zum Speichern der Login-Daten.



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