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Videochat: Kim Dotcom stellt verschlüsselten Megachat vor

Der Gründer von Megaupload und des Nachfolgers Mega hat seine angekündigte neue Chatsoftware vorgestellt. Megachat verspricht Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ist noch in der Beta-Phase.
/ Achim Sawall
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Megachat (Bild: Mega)
Megachat Bild: Mega

Kim Dotcom hat eine verschlüsselte Chatsoftware für Video und Audio vorgestellt. Megachat ist noch in der Betaversion. "Wir veröffentlichen #Megachat Beta Schritt für Schritt. Heute beginnend mit Video. Text-Chat und Videokonferenzen werden bald folgen", gab Dotcom bei Twitter bekannt(öffnet im neuen Fenster).

Der browserbasierte Dienst ist nach den Angaben der Betreiber Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Um Megachat auszuprobieren, können Nutzer auf der Startseite des Sharehosters Mega(öffnet im neuen Fenster) ein Konto anlegen. Dann können Audio- und Videoverbindungen mit Nutzern des Dienstes aufgebaut werden. Zudem verfügt Megachat über eine Filesharing-Funktion.

Dotcom sagte auf Twitter, dass Nutzer seit der Vorstellung in der ersten Stunde über eine halbe Million verschlüsselte Videoanrufe mit Megachat durchgeführt hätten. Überprüfbar sind diese Angaben nicht.

Die Verschlüsselung wird als User Controlled Encryption (UCE) bezeichnet, bei der die Schlüssel des Nutzers auf dessen Gerät liegen. Für eine sichere Kommunikation müssten die Schlüssel zwischen den Kommunikationspartnern ausgetauscht werden. Für die Nutzung gibt es Extensions für die Browser Chrome und Firefox.

Dotcom hatte Megachat im Dezember 2014 angekündigt und behauptet, er würde so Microsofts Skype übertreffen, dem laut Snowden-Dokumenten eine Zusammenarbeit mit der NSA nachgesagt wird. "Wir sollten ihnen nicht trauen, ohne zu überprüfen, wie sie unsere Daten verwenden", sagte Snowden. Für Experten, die eine Sicherheitslücke in der Software Megachat finden, ist eine Belohnung ausgeschrieben(öffnet im neuen Fenster).

Dotcoms Mega hatte zum Jahresende 2014 rund 15 Millionen Abonnenten.


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