Videoaufnahme: Zusatzkühlung für Canon R5 erlaubt unbegrenztes 8K

Wird mit der Canon R5 in 8K gefilmt, wird die Kamera sehr heiß und schaltet schnell ab. Ein Bastler hat daraufhin eine Wasserkühlung entwickelt.

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Canon R5 mit einer Kupferplatte und einem externen Lüfter im Sockel
Canon R5 mit einer Kupferplatte und einem externen Lüfter im Sockel (Bild: DYI Perks/Youtube/Screenshot: Golem.de)

Matthew Perks von DIY Perks hat die Digitalkamera Canon R5 modifiziert. Das Ziel: Die Kamera soll ohne Hitzeprobleme Videos in 8K-Auflösung aufnehmen können. Bisher schaltete die Kamera anscheinend hitzebedingt ab, wenn es beim Filmen in der Extremauflösung zu lange dauerte. Das Überhitzungszeitlimit schlägt nach ungefähr 20 Minuten 8K-Videoaufnahme zu. Danach kühlt die Kamera bis zu 2 Stunden ab, um dann wieder 20 Minuten lang für hochauflösendes Video bereitzustehen, berichtet Petapixel.

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Der Hauptprozessor auf der Platine ist der Verursacher und nicht etwa der Bildsensor, entdeckte Perks mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Er öffnete seine Kamera und entdeckte seiner Meinung nach nicht besonders gut platzierte, wärmeableitende Materialien. Perks nutzte dünne Kupferbleche als Ersatz, um die Wärme vom Prozessor weg, aus der Kamera heraus und zu einem externen Wasserkühlungssystem zu leiten. Als er die Kamera testete, schaltete sie sich jedoch nach 20 Minuten mit der Überhitzungswarnung immer noch ab, obwohl der Prozessor gar nicht zu heiß war.

Dieses Experiment scheint zu bestätigen, dass die Überhitzungszeitbegrenzung auf einem Timer und nicht auf einem Wärmesensor basiert. Canon hat mittlerweile ein Firmware-Update herausgebracht, das die Temperaturen berücksichtigt. Perks hatte bei seinem ersten Test die alte Firmware verwendet.

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Die Wasserkühlung war im Endeffekt zu klobig, weshalb sich Perks eine neue Lösung einfallen ließ, um die Kameraelektronik vor Schäden zu bewahren und eine längere Aufnahmedauer zu ermöglichen. Die Hitze sollte nun so abgeleitet werden: mit einer angepassten Kupferplatte, einem Kühlkörper an der Rückseite und einem Lüfter, der am unteren Teil der Kamera in einem selbst entwickelten Gehäuse steckt.

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Allein die Kupferplatte ermöglicht eine Aufnahmezeit von 39 Minuten bei Raumtemperatur, das Hinzufügen eines Lüfters sogar eine unbegrenzte Aufnahme bei Raumtemperatur. Wurde zudem der Kühlkörper hinten montiert, gelang auch eine unbegrenzte Aufnahmedauer bei höheren Umgebungstemperaturen.

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