Abo
  • Services:

Video Transcodierer: Handbrake-Mirror verteilt vier Tage lang Malware

Mac-Nutzer aufgepasst: Wer in den vergangenen Tagen das Videotool Handbrake heruntergeladen hat, sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen und seinen Rechner überprüfen. Er könnte mit Malware infiziert sein und alle eingegebenen Passwörter speichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Handbrake für Mac hat Malware verteilt.
Handbrake für Mac hat Malware verteilt. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Wer zwischen dem 2. und dem 6. Mai dieses Jahres eine Kopie des beliebten Open-Source-Programms Handbrake für Mac heruntergeladen hat, sollte unbedingt den Hashwert der Datei überprüfen. Es bestehe "eine 50:50-Chance", dass die Datei eine Variante des Mac-Trojaners Osx.Proton enthalte, schreiben die Macher.

Stellenmarkt
  1. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln

Die Datei Handbare-1.0.7.dmg wurden den Angaben zufolge auf dem betroffenen Mirror download.handbrake.fr mit einer infizierten Version ausgetauscht. Der Mirror wurde erst einmal vom Netz genommen. Wie es zu der Infektion kam, ist unklar. Downloads der aktuellen Version über den in die App integrierten Installer sind nicht betroffen, wenn die Version 1.0 verwendet wurde. Frühere Versionen des Installers vor 0.10.5 nehmen hingegen noch keine Signaturprüfung vor und sollten daher überprüft werden.

Installiert ein Nutzer die infizierte App, wird er nach dem Prozess mit einem Eingabeprompt konfrontiert, in den Passwort und Nutzername eingegeben werden sollen, da "Handbrake weitere Codec installieren" müsse. Tatsächlich versucht der Trojaner so, seine eigenen Rechte auszuweiten.

Hashwerte sollten überprüft werden

Die Hashes der infizierten Versionen sind nach Angaben der Handbrake-Entwickler SHA1: 0935a43ca90c6c419a49e4f8f1d75e68cd70b274 sowie SHA256: 013623e5e50449bbdf6943549d8224a122aa6c42bd3300a1bd2b743b01ae6793. Wer eine Datei mit diesem Hashwert heruntergeladen und ausgeführt hat, sollte diese sofort entfernen, Handbrake hat dazu eine Anleitung veröffentlicht.

Wer eine aktive Infektion feststellt, sollte alle Passwörter in der Keychain des Betriebssystems ändern, empfehlen die Handbrake-Macher. Tatsächlich ist der Trojaner in der Lage, Passwörter per Keylogger mitzuschneiden. Außerdem sollen Bash-Befehle als Root ausgeführt werden können. Apple wurde über die neuen Signaturen von OscProton informiert und hat diese bereits in XProtect integriert. Der Trojaner wird in Darkweb-Foren zum Preis von ursprünglich 100, später 40 Bitcoin zum Kauf angeboten. Der Trojaner war im März erstmals aufgetaucht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Seagate Expansion+ Desktop 4 TB für 88€, Seagate Backup Plus Hub 6 TB für...
  2. 17,49€
  3. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. 0,00€

throgh 08. Mai 2017

Ah okay: Umgedrehte Argumentation, korrekt? Mutmaßungen noch dazu. Und fertig ist dann...

Dwalinn 08. Mai 2017

Ubd wie im echten Leben geht das mit dem Geld anderer

bioharz 08. Mai 2017

Einzig der MS Denfender tut was er soll. Die anderen Security Lösungen bieten nur noch...

Jesper 07. Mai 2017

Sieht nach einer sicheren Quelle für Informationen aus, Zitat: LAST BUT NOT LEAST: BE...

8Bit4ever 07. Mai 2017

https://objective-see.com/products/ransomwhere.html Denn selbst "gute" Programme tun...


Folgen Sie uns
       


Steam Spy vor dem Aus - Bericht

Das Tool Steam Spy kann nach Valves Änderungen bei den Privatsphäre-Einstellungen des Onlineshops nach Angaben des Erfinders nicht länger funktionieren.

Steam Spy vor dem Aus - Bericht Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /