Victorinox: Sicherheitszertifikat für Taschenmesser läuft ab

Der Schweizer Hersteller Victorinox will künftig nur noch reine Messerprodukte anbieten und gibt seine USB-Taschenmesser-Serie mit Sicherheitsfunktionen auf.

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Victorinox Secure
Victorinox Secure (Bild: Victorinox)

Victorinox will für die vorhandenen Messer keine Softwareupdates mehr anbieten und alle Dienstleistungen in diesem Segment ab September 2012 einstellen. Leider läuft just zu diesem Zeitpunkt auch das Verisign-Sicherheitszertifikat für die Messer ab.

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Die Schweizer Taschenmesser von Victorinox werden künftig keine Speicherfunktionen mehr bieten. Das teilte der Hersteller über ein Facebook-Posting mit. Offensichtlich hat die technische Entwicklung mit dem notwendigen Aufwand das Unternehmen überfordert. In den Facebook-Postings heißt es: "Als wirtschaftlich handelndes Unternehmen sind wir gefordert, die notwendigen Aufwendungen in einem vernünftigen Verhältnis zu dem möglichen Ertrag zu stellen. Aus diesem Grund haben wir entschieden, nur noch reine Messerprodukte mit entsprechender Hardware anzubieten."

Man werde keine weiteren Softwareupdates anbieten, teilte das Unternehmen knapp mit. Das ist für manche Anwender unproblematisch, wenn sie reine USB-Stick-Taschenmesser verwenden. Victorinox hat jedoch auch Messer im Angebot, die die Daten auf dem Flashspeicher verschlüsseln. Dazu gehören die Modelle Presentation Master und Victorinox Secure.

Daten werden mit dem Fingerabdruck und einem Passwort geschützt

Die Daten sind so geschützt, dass sie nur mit Erkennung des Fingerabdrucks oder eines Passwort gelesen werden können. Außerdem lassen sich die Taschenmesser auch als Login-Token für Windows-Rechner einsetzen. Die für diese Anwendungen erforderliche Software "Secure.exe" auf dem Flashspeicher ist mit einem Verisign-Zertifikat signiert. Das Zertifikat ist nur noch bis zum 15. September 2012 gültig. Deshalb sollten alle Besitzer der betroffenen Taschenmesser schnellstmöglich ein Backup ihrer Daten anfertigen.

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Die Website secure.victorinox.com, mit der der Taschenmesserhersteller seine sicheren Speicherlaufwerke bewirbt, soll ebenfalls eingestellt werden.

Auf der englischsprachigen Website wirbt der Hersteller mit dem Spruch "Victorinox - Companion for life". Im Falle der Datenmesser scheint sich das nicht auf Softwareupdates zu beziehen.

1999 begann der Schweizer Hersteller, mit dem Cybertool ein speziell für den Computer- und Elektronikalltag entwickeltes Werkzeug anzubieten. 2004 folgte dann mit dem "Swissmemory USB Victorinox" ein Taschenmesser mit USB-Stick-Funktion, das eine Speicherkapazität von wahlweise 64 oder 128 MByte mitbrachte. Dabei habe es gleich zwei Versionen: eine mit Messer, Schere, Feile inklusive Schraubendreher und LED-Leuchte sowie eine nur mit Leuchte und Kugelschreiber - Letztere ist dann vor allem für Flugreisende gedacht, da hier das Messer fehlt.

2007 kam gar ein Taschenmesser mit eingebautem MP3-Player auf den Markt. Noch im Januar 2012 wurde ein Schweizer Taschenmesser mit 1 TByte Speicher angekündigt.

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Alan-Dick2011... 31. Aug 2012

Facebook - Posting: http://www.facebook.com/pages/Victorinox-Secure/282718503165...

y.m.m.d. 23. Aug 2012

Ich habe ja nicht gesagt dass du unrecht hast, sondern nur deine Argumentation...

ToolBuster 23. Aug 2012

wenn die Software nicht mehr weiterentwickelt wird ok es wird dann keine Secure...

oregano4 22. Aug 2012

Vielleicht einigt ihr euch einfach auf Mitarbeiter die sich mit der Firma nicht...

__destruct() 22. Aug 2012

Hast du schon mal ein paar der Interfaces zum Nutzen eines solchen Sticks gesehen? Die...



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