Victorian Big Battery: Tesla-Speicher brannte vier Tage lang

Vier Tage lang mussten Feuerwehrleute im australischen Bundesstaat Victoria löschen, bis sie das Feuer in einem von Tesla gebauten Netzspeicher unter Kontrolle bekommen haben. Jetzt wird nach der Brandursache gesucht.
Am Freitagmorgen (Ortszeit) war eines der Akkumodule der Victorian Big Battery in Brand geraten. Erst am Montagnachmittag (Ortszeit) sei das Feuer gelöscht gewesen, teilte die freiwillige Feuerwehr von Victoria, die Country Fire Authority (CFA), mit(öffnet im neuen Fenster) .
Laut CFA waren rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz, mehr als 30 Fahrzeuge waren am Einsatzort. Eine Brandwache bleibt noch, um die Temperatur in dem beschädigten Akkumodul zu überwachen. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt. Die Ermittlungen haben gerade erst begonnen.
Das Feuer brach beim Testbetrieb aus
Die Victorian Big Battery gehört zu einem Windkraftwerk, das der französische Energieversorger Neoen westlich von Melbourne gebaut hat. Der Speicher wurde kürzlich fertiggestellt. Das Feuer brach wenige Stunden nach dem Start des Testbetriebs aus.
Der Speicher besteht aus Teslas Megapack-Modulen , die eine Speicherkapazität von jeweils 3 Megawattstunden (MWh) haben. Insgesamt hat die Victorian Big Battery laut Neoen(öffnet im neuen Fenster) eine Kapazität von 450 MWh und eine Leistung von 300 MW. Eines der Megapacks hatte gebrannt.
Tesla hatte Anfang 2018 mit Neoen den Bau des Speichers vereinbart, nachdem Tesla kurz zuvor in weniger als drei Monaten einen Netzspeicher fertiggestellt hatte. Mit einer Kapazität von knapp 130 Megawattstunden war es damals der größte Speicher dieser Art. Er steht im australischen Bundesstaat South Australia und speichert Strom aus einem nahegelegenen Windkraftwerk.




