Auf der Flucht: John McAfee mit iPhone-Geolocation geortet

Der IT-Gründer John McAfee hat sich auf der Flucht vor Journalisten mit dem iPhone fotografieren lassen, und die Bilddaten verrieten seinen geheimen Aufenthaltsort. McAfee verbreitete in seinem Blog, er habe die EXIF-Daten in dem Bild manipuliert, und löschte die Lüge dann schnell wieder.

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John McAfees Facebook-Seite
John McAfees Facebook-Seite (Bild: Karen Bleier/AFP/Getty Images)

Der in einem Mordfall als Zeuge gesuchte John McAfee hat sich vom dem kanadischen Magazin Vice auf der Flucht interviewen lassen. In den Metadaten der Fotos des Gründers des IT-Sicherheitsunternehmens, die mit einem iPhone gemacht wurden, wurde der Aufenthaltsort des Flüchtigen in Río Dulce, Guatemala, klar.

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Ken Westin von Mobile Privacy hatte die GPS-Daten per Exifscan geprüft.

McAfee reagierte darauf in seinem Blog mit einer Erklärung: "Für meine eigene Sicherheit habe ich die EXIF-Daten in dem Bild manipuliert." Das Magazin schrieb, dass es keine Ahnung hätte, wovon McAfee rede.

Daraufhin wurden die letzten Beiträge im Blog von McAfee gelöscht. Dort steht nun: "Ich entschuldige mich für die Verwirrung in den letzten paar Tagen. Es war nicht leicht, Belize zu verlassen und nur möglich durch viele Unterstützer in verschiedenen Ländern. Ich bin in Guatemala und treffe mich an diesem Morgen mit guatemaltekischen Vertretern. Wenn alles klappt, gibt es morgen eine Pressekonferenz. Die Vice-Magazine-Reporter sind wirklich mit mir in Guatemala. Gestern war ein schwieriger Tag, weil versehentlich durch einen unerfahrenen Techniker am Vice-Hauptsitz meine exakten Aufenthaltsdaten veröffentlicht wurden."

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Nach McAfee wird wegen einer Befragung zu den Umständen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, gesucht. Die Leiche des 52-jährigen Faull wurde am 11. November 2012 gefunden. Faull starb an einer Schussverletzung am Kopf. McAfee sagte, er habe sich vor der Polizei versteckt, weil er Angst habe, dass er bei der Festnahme von korrupten Polizisten getötet werde. Faull sei "ein Ärgernis" gewesen, aber er habe ihn nicht getötet.

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Anonymer Nutzer 05. Dez 2012

Dieses Blättchen schert sich einen Dreck um das Leben anderer. Den Journalisten und...

MDeavy 05. Dez 2012

Auch wenn mein Post etwas kurz und Knapp war könnt ihr mir ruhig glauben ich war selber 2...

Theopraktiker 05. Dez 2012

Das würde einige von den Kommentaren hier im Forum erklären :D

krutius 05. Dez 2012

Naja, darum gehts im ja. Dem ist langweilig, sonst nix! Der nächste der dann sowas...

MistelMistel 05. Dez 2012

Na hoffentlich ist die auch zu irgendwas nütze...



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