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Der Laser muss stabil sein

Nein, sagt Peschko: Für die Kommunikation in der Stratosphäre seien Wolken oder andere atmosphärische Störungen nicht relevant. Die spielten nur eine Rolle bei der Verbindung auf den Boden. Dafür gebe es dann zwei Möglichkeiten. Die Daten könnten per Funk auf den Boden übertragen werden. Die Alternative sei, mehrere Bodenstationen aufzubauen: "Dann kann man sich aussuchen, wo man auf den Boden geht. Statistisch lässt sich eine hundertprozentige Verfügbarkeit erreichen."

  • Stratosphärengleiter wie Facebooks Aquila sollen als fliegende Kommunikationsstationen eingesetzt werden. (Foto: Facebook)
  • VLC baut die Systeme, um Daten per Laser zu übertragen. (Foto: VLC)
  • Damit können die Gleiter untereinander kommunizieren. (Foto: VLC)
  • Mit diesem System werden die Daten zur Erde gesendet. (Foto: VLC)
  • Dort werden sie von einer Bodenstation empfangen. (Foto: VLC)
  • Die Geschwindigkeit liegt derzeit bei 10 GBit/s. Möglich sind 100 GBit/s in den kommenden Jahren .(Foto: VLC)
  • Die Zukunft: Mit dieser Sendeanlage hat das DLR Daten mit 1,72 TBit/s... (Foto: Bernd Müller/DLR)
  • ... an einen Emprfänger übertragen. (Foto: Bernd Müller/DLR)
Damit können die Gleiter untereinander kommunizieren. (Foto: VLC)
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Schwieriger hingegen ist die Übertragung selbst. Anders als bei Funk ist der Laser sehr gerichtet und hat nur wenig Divergenz. Das hat zwar den Vorteil, dass die Übertragung energieeffizienter ist. Das erfordere aber "eine sehr intelligente Führung des Strahls, damit die beiden Partner über große Entfernungen sich überhaupt finden", erläutert Peschko. Die VLC-Technik ermögliche das. Zunächst orteten sie sich mit Hilfe von GPS-Daten oder Sternensensoren.

Die Verbindung darf nicht abbrechen

Ist die Verbindung hergestellt, muss der Laser stabil gehalten werden, damit die Kommunikation nicht abbricht. "Dazu ist nicht nur absolute High-Tech-Optik und -Mechanik erforderlich, sondern intelligente Software, die gegebenenfalls auch Störungen ausgleichen kann. Wir haben daher ein eigenes Kodierungssystem, damit das Signal, wenn es einmal über kurze Zeit ausfällt, wieder regeneriert werden kann."

Entwickelt wurde die Technik am Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Das DLR aber ist ein gemeinnütziger Verein, der keinen Profit machen darf. Um die Technik vermarkten zu können, wurde VLC vom DLR 2009 ausgegründet.

Datenraten im TBit/s-Bereich sind möglich

Am DLR geht schon viel mehr: Vor einigen Monaten erst haben die DLR-Forscher gezeigt, was mit optischer Datenübertragung möglich ist: Sie schafften eine Datenrate von 1,72 TBit/s über eine Distanz von 10,45 Kilometern. Das zeige, was mit der Technik möglich sei, sagt Peschko. Als Unternehmen richte sich VLC aber nach den Wünschen der Kunden, und die wollten Datenraten im Bereich 10 bis 100 GBit/s.

Kommen unsere Daten also künftig von oben?

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 Vialight Communications: Die Daten kommen per Laser vom HimmelEs gibt überall Bedarf 
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TheDragon 09. Mär 2017

Das mit dem Abhörsicher stimmt nur bedingt. Zuerst mal kann man sich sehr wohl in einen...

langmartin 08. Mär 2017

D.h. ab sofort hat kein Mensch mehr sein privates WLAN? Oder wie sehen deine Straßenzüge...

Sharra 06. Mär 2017

1,7TB/s im Labor. In der Realität ziehst du dann gleich mal 30-40% ab, was eben leider...

redmord 05. Mär 2017

https://www.google.de/search?q=%22glasfaserdraht%22 Ist mir irgendwie kein begriff.

Eheran 04. Mär 2017

- nicht der Anschluss des Hauptverteilers. Also was genau soll das hier suggerieren...


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