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Hörsaal an der Universität Rostock
Hörsaal an der Universität Rostock (Bild: Marcus Sümnick/CC BY-SA 2.0)

Meldeverfahren werden überprüft

Wie viel Arbeit Universitäten und ihre Mitarbeiter nach dem neuen Meldeverfahren bei der VG Wort tatsächlich hätten, hat die Uni Osnabrück in einem Pilotprojekt ein Semester lang getestet. Demnach scheuten viele Dozenten den großen Aufwand und überließen den Studierenden die Literaturbeschaffung. "Knapp zwei Drittel der Studierenden gaben an, dass sich im Semester des Piloteinsatzes der Aufwand für die Literaturbeschaffung erhöht (36 Prozent) bzw. sogar stark erhöht (26 Prozent) hat", schrieben die Projektleiter.

Eine "Katastrophe" für Lehre, Studenten und Serviceabteilungen der Unis befürchtete auch Barbara Rehr, Kanzlerin der THI. An ihrer Hochschule werde man noch in diesem Jahr Schulungen für das wissenschaftliche Personal anbieten, um die rechtliche Lage in Sachen VG Wort zu vermitteln. Immerhin, so Rehr, liefen die Verhandlungen mit der VG Bild-Kunst - quasi die VG Wort für Bilder oder Grafiken - besser. Es sei wahrscheinlich, dass in Skripten verwendete Fotos weiterhin pauschal abgerechnet werden könnten und nicht einzeln gemeldet werden müssten.

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Möglichkeiten zur Vereinfachung werden geprüft

Die VG Wort reagierte auf die Erkenntnisse des Pilotprojekts in Osnabrück. Sprecherin Angelika Schindel sagte, man führe abstimmende Gespräche mit den Ländern, "um sorgfältig zu prüfen, welche Vereinfachungsmöglichkeiten für das Meldeverfahren zu Intranetnutzungen an Hochschulen gemäß § 52a bestehen".

Inzwischen ist eine Einigung mit der Kultusministerkonferenz zustandegekommen. Im ersten Quartal 2016 soll das geplante Verfahren für die Erfassung und Meldung der einzelnen, an den Hochschulen vorgenommenen Nutzungen weiterentwickelt werden. Eine Einzelerfassung nach Paragraph 52a Urheberrechtsgesetz wird im kommenden Jahr noch nicht nötig.

Nachtrag vom 14. Dezember 2015, 20:30 Uhr

Die Kultusministerkonferenz der Länder und die VG Wort haben sich darauf verständigt, dass Hochschulen im Jahr 2016 noch keine Einzelerfassung der Nutzungen nach Paragraf 52a Urheberrechtsgesetz vornehmen müssen. Das Verfahren für die Verfassung und Meldung der Nutzungen an den Unis soll im 1. Quartal 2016 weiterentwickelt werden. Der Text wurde entsprechend angepasst.

 VG Wort: Studenten können noch auf Skripte hoffen

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GodsCode 16. Dez 2015

Bei uns gab es an der FH nur powerpoints...selbst in Mathevorlesungen. Ich muss sagen...

wikwam 16. Dez 2015

Mein Studium liegt nun auch schon ein paar Jährchen zurück. Da war der Abschluss: Dipl...

theonlyone 16. Dez 2015

Der Klassiker wäre ja das man die Bücher in der Bibliothek als Packet "bunkert" und...

theonlyone 16. Dez 2015

Eben, es ist viel "realistischer" im Sinne eines Berufs das man seine Infos aus Material...

theonlyone 16. Dez 2015

Der "Standard" den man bei der Thesis anlegt, der sollte auch für Präsentationen gelten...



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