Abo
  • Services:

Meldeverfahren werden überprüft

Wie viel Arbeit Universitäten und ihre Mitarbeiter nach dem neuen Meldeverfahren bei der VG Wort tatsächlich hätten, hat die Uni Osnabrück in einem Pilotprojekt ein Semester lang getestet. Demnach scheuten viele Dozenten den großen Aufwand und überließen den Studierenden die Literaturbeschaffung. "Knapp zwei Drittel der Studierenden gaben an, dass sich im Semester des Piloteinsatzes der Aufwand für die Literaturbeschaffung erhöht (36 Prozent) bzw. sogar stark erhöht (26 Prozent) hat", schrieben die Projektleiter.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt

Eine "Katastrophe" für Lehre, Studenten und Serviceabteilungen der Unis befürchtete auch Barbara Rehr, Kanzlerin der THI. An ihrer Hochschule werde man noch in diesem Jahr Schulungen für das wissenschaftliche Personal anbieten, um die rechtliche Lage in Sachen VG Wort zu vermitteln. Immerhin, so Rehr, liefen die Verhandlungen mit der VG Bild-Kunst - quasi die VG Wort für Bilder oder Grafiken - besser. Es sei wahrscheinlich, dass in Skripten verwendete Fotos weiterhin pauschal abgerechnet werden könnten und nicht einzeln gemeldet werden müssten.

Möglichkeiten zur Vereinfachung werden geprüft

Die VG Wort reagierte auf die Erkenntnisse des Pilotprojekts in Osnabrück. Sprecherin Angelika Schindel sagte, man führe abstimmende Gespräche mit den Ländern, "um sorgfältig zu prüfen, welche Vereinfachungsmöglichkeiten für das Meldeverfahren zu Intranetnutzungen an Hochschulen gemäß § 52a bestehen".

Inzwischen ist eine Einigung mit der Kultusministerkonferenz zustandegekommen. Im ersten Quartal 2016 soll das geplante Verfahren für die Erfassung und Meldung der einzelnen, an den Hochschulen vorgenommenen Nutzungen weiterentwickelt werden. Eine Einzelerfassung nach Paragraph 52a Urheberrechtsgesetz wird im kommenden Jahr noch nicht nötig.

Nachtrag vom 14. Dezember 2015, 20:30 Uhr

Die Kultusministerkonferenz der Länder und die VG Wort haben sich darauf verständigt, dass Hochschulen im Jahr 2016 noch keine Einzelerfassung der Nutzungen nach Paragraf 52a Urheberrechtsgesetz vornehmen müssen. Das Verfahren für die Verfassung und Meldung der Nutzungen an den Unis soll im 1. Quartal 2016 weiterentwickelt werden. Der Text wurde entsprechend angepasst.

 VG Wort: Studenten können noch auf Skripte hoffen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  3. 4,99€

GodsCode 16. Dez 2015

Bei uns gab es an der FH nur powerpoints...selbst in Mathevorlesungen. Ich muss sagen...

wikwam 16. Dez 2015

Mein Studium liegt nun auch schon ein paar Jährchen zurück. Da war der Abschluss: Dipl...

theonlyone 16. Dez 2015

Der Klassiker wäre ja das man die Bücher in der Bibliothek als Packet "bunkert" und...

theonlyone 16. Dez 2015

Eben, es ist viel "realistischer" im Sinne eines Berufs das man seine Infos aus Material...

theonlyone 16. Dez 2015

Der "Standard" den man bei der Thesis anlegt, der sollte auch für Präsentationen gelten...


Folgen Sie uns
       


Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018)

Wir haben uns auf dem Genfer Autosalon 2018 den C_Two von Rimac angesehen.

Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018) Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /