Abo
  • Services:

Nur physische Kopien und Links sind erlaubt

Zunächst halten Richtlinien fest, dass Dozenten weiterhin selbstständig erstellte Skripte oder Präsentationen verteilen dürfen, ebenso Links auf externe Quellen oder auf E-Books oder Journale, die zum Beispiel zentral von der Bibliothek beschafft werden. Wie in der Zeit vor dem Internet sind auch physische Kopien und das Verteilen von ausgedruckten Texten in den Seminaren erlaubt, da diese anders mit der VG Wort abgerechnet werden.

Stellenmarkt
  1. MED-EL Medical Electronics, Innsbruck (Österreich)
  2. Landeshauptstadt München, München

Damit das auch eingehalten wird, empfiehlt etwa die Ruhr-Universität Bochum, sämtliche in der Lernplattform Moodle bisher hinterlegten Texte für Kurse zu sichern und die Kurse dann zu löschen beziehungsweise den Zugriff darauf zu beschränken. Um mögliche Probleme bei solch einem Vorgehen auszuschließen, übernimmt diese Arbeit das IT-Team der Uni-Potsdam einfach selbst. In einer E-Mail an alle Hochschulangehörigen heißt es: "Zur Verringerung des Arbeitsaufwands für alle Lehrenden werden in Moodle eingestellte Kurse aus vergangenen Semestern automatisiert als 'nicht verfügbar' geschaltet."

Faulheit siegt

Schon in wenigen Wochen müssen Lehrkräfte, deren Mitarbeiter oder Studenten sich also sehr genau überlegen, was sie etwa über Plattformen wie Moodle oder andere Kanäle anderen bereitstellen dürfen, im Zweifel in Leitfäden nachschlagen oder schlimmstenfalls gar die Rechtsbeauftragten der Universitäten konsultieren.

Selbst bei vermeintlich frei zugänglichen Werken, die von Forschern auf ihren persönlichen Webseiten veröffentlicht werden, ist eine Weitergabe nur in seltenen Fällen erlaubt. Denn diese Werke müssten explizit mit einer freien Lizenz als Open-Access-Werk markiert werden, was aber nur sehr selten gemacht wird.

Darüber hinaus ist es einfach weniger praktisch, Texte physisch zu vervielfältigen oder nur über Links zu verteilen. Plattformen wie Moodle sind ja gerade deshalb so beliebt, weil sie derartige Umwege unnötig machen und damit einen schnelleren Zugang zu Wissen ermöglichen. Kombiniert mit der erwähnten komplizierten Recherche ist es nur schwer vorstellbar, dass sich plötzlich zum Jahreswechsel Hunderttausende Studenten und Lehrkräfte völlig anders verhalten als bisher.

 VG Wort Rahmenvertrag: Unis starten in die Post-Urheberrecht-ÄraIllegale Wissenschaft 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,95€
  2. 59,99€

My1 22. Jan 2017

ich weiß nicht wie das mit patenten genau läuft aber mit dem Uhrheberrecht ist es wohl...

bombinho 22. Jan 2017

Und so wird die Folge sein, dass die Unis auf gemeinfreie Werke umsatteln und es sich...

Rulf 16. Dez 2016

nö...ganz und garnicht...und schon überhaupt gar nicht wenn der "künstler" schon 70...

thinksimple 11. Dez 2016

Was für ein Jammern. Immer die armen Studenten. Studenten bekommen ihr Studium kostenlos...

thinksimple 11. Dez 2016

Was kostet ein Studium in den USA und was in DE?


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /