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Das Leistungsschutzrecht bleibt teuer.
Das Leistungsschutzrecht bleibt teuer. (Bild: Screenshot Golem.de)

VG Media Jahresbericht: Leistungsschutzrecht bleibt ein Verlustgeschäft

Das Leistungsschutzrecht bleibt teuer.
Das Leistungsschutzrecht bleibt teuer. (Bild: Screenshot Golem.de)

Die Einnahmen aus dem Leistungsschutzrecht sind im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen - aber es nutzt offenbar trotzdem nichts. Denn die Verlage müssen weiterhin viel Geld für Anwälte und Gerichtskosten zahlen.

Das Leistungsschutzrecht bleibt trotz einer hohen Einmalzahlung im vergangenen Jahr ein Verlustgeschäft, wie die VG Media in ihrem Jahresbericht einräumen muss. Die Einnahmen aus dem umstrittenen Gesetz stiegen im abgelaufenen Jahr zwar auf 708.000 Euro - genau 700.000 mehr als im Jahr zuvor. Doch die Verlage müssen weiterhin viel Geld in Anwalts- und Gerichtskosten investieren.

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Der enorme Zuwachs an Einnahmen ist allerdings auf eine Einmalzahlung zurückzuführen, die die VG Media vom Portal T-Online bekommen hat, wie t3n berichtet. T-Online hatte in seinem Suchportal Snippets der in der VG Media zusammengeschlossenen Verlage angezeigt und sich nach einem mehrere Jahre langem Streit auf die Einmalzahlung geeinigt. Mittlerweile sind die entsprechenden Verlage aus der Suche ausgelistet, weitere Zahlungen dürfte es also nicht geben.

  • Übersicht der Einnahmen der VG Media
Übersicht der Einnahmen der VG Media

Trotz der höheren Einnahmen dürfen die Mitglieder der VG Media aber weiterhin nicht auf eine Auszahlung hoffen: Im vergangenen Jahr mussten Sie sich mit "Kostenbeteiligungen" an den Verfahrenskosten rund um das Gesetz mit 1,86 Millionen Euro beteiligen. Der Posten findet sich in der Bilanz unter der Bezeichnung "Erlöse zur Deckung von Verwaltungskosten". Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Verlage zusätzliches Geld investieren müssen. Die Kosten für die Verlage summieren sich damit auf knapp 7,6 Millionen Euro.

VG Media bleibt optimistisch

Die Verwertungsgesellschaft ist weiterhin optimistisch. "Die VG Media klagt auf Zahlung einer angemessenen Vergütung für die Rechteinhaber. Hier gehen wir durchaus von dreistelligen Millionenbeträgen aus" heißt es bei t3n. Offenbar glauben aber nicht mehr alle Verlage an den Erfolg - Burda hatte sich im vergangenen Jahr aus der Gesellschaft zurückgezogen.

Vermutlich in der kommenden Woche wird ein Rechtsstreit zwischen der Gesellschaft und Google entschieden. Der zuständige Richter hatte das Leistungsschutzrecht während der Beweisaufnahme als "sehr schlecht gemachtes Gesetz" bezeichnet und zweifelte an der Rechtmäßigkeit, da das Gesetz möglicherweise nicht korrekt bei der EU-Kommission notifiziert wurde. In dem Verfahren will die VG Media auch eine Aufschlüsselung von Googles Umsätzen mit Google News erreichen, um die Höhe der geforderten Beträge berechnen zu können.


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Tigtor 07. Mai 2017

Damit hast aber immer noch keine Monopolstellung. Höchstens eine unbedeutende

burzum 06. Mai 2017

Haha, eher lernen Schweine fliegen, oder glaubst du auch noch an den Weihnachtsmann...

scrumdideldu 06. Mai 2017

Erschreckend finde ich dass man fast 2,3 Millionen Euro an Lohnkosten hat um 40 Millionen...

reichhart 06. Mai 2017

.... und Burda hat sich auch schon verpisst. Ja nee, is klar. Baut mal weiter...

PhilSt 06. Mai 2017

Und das zu Recht. Wenn sich die Kinder so was dämliches wünschen sollte man es ihnen...



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