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Veto: Trump blockiert Übernahme von Qualcomm durch Broadcom

Noch vor kurzem lobte Trump Broadcom als großartiges Unternehmen unter großartiger Führung. Nun hat er die Übernahme von Qualcomm durch Broadcom untersagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Trump traf Hock Tan im November 2017.
Trump traf Hock Tan im November 2017. (Bild: Carlos Barria/Reuters)

US-Präsident Donald Trump hat sein Veto gegen die Übernahme von Qualcomm durch Broadcom eingelegt. Trump habe Bedenken zur nationalen Sicherheit, teilte das Weiße Haus am 13. März 2018 mit, ohne jedoch konkrete Belege zu nennen. Die feindliche Übernahme wäre eine der größten Käufe in der Wirtschaftsgeschichte gewesen.

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Broadcom hatte ein Angebot von 117 Milliarden US-Dollar plus 25 Milliarden US-Dollar für Schulden vorgelegt. Qualcomm hatte wegen vermeintlicher Sicherheitsbedenken das Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) angerufen, weil Broadcom noch für wenige Monate seinen Sitz in Singapur hat. Broadcom will bis Anfang Mai die Konzernzentrale von Singapur in die USA verlegen, die Behörde wäre damit nicht mehr zuständig. Darauf berief sich Trump jetzt in seinem Veto.

Broadcom widerspricht entschieden

Dieses Gremium sei besorgt, dass Broadcom wegen seines Rufs, massive Kostensenkungen durchzuführen, Qualcomms Forschung und Entwicklung einschränken würde. Broadcom hatte aber erklärt, in Qualcomms 5G-Technologie zu investieren, wenn der Deal zustande käme. Broadcom erklärte, dass es das Veto überprüfen werde. "Broadcom widerspricht entschieden, dass die geplante Übernahme von Qualcomm Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit aufwirft", hieß es in einer Erklärung. Gegen Trumps Veto kann kein Einspruch eingelegt werden.

"Diese Entscheidung basiert auf Fakten und Sensibilität zur nationalen Sicherheit", sagte Finanzminister Steven Mnuchin, Vorsitzender des CFIUS, in einer Erklärung. Er fügte hinzu, dass damit "keine Aussage über Broadcom oder seine Angestellten, einschließlich seiner Tausenden von hart arbeitenden und hoch qualifizierten US-Angestellten, gemacht" werde.

Broadcom-Vorstandschef Hock Tan traf im November 2017 Trump im Weißen Haus, um bekanntzugeben, dass Broadcom plane, sein Hauptquartier in die USA zu verlegen. Trump nannte Tan "einen großartigen, großartigen Topmanager" und Broadcom sei "eines der wirklich großartigen, großartigen" Unternehmen.



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