VESA ClearMR: Neuer Standard soll Pixelschlieren von Displays beschreiben

Wenig hilfreiche Pixellatenzen und Schaltzeiten sollen dem Vesa-Standard ClearMR für die Reaktionsschnelligkeit von Panels weichen.

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ClearMR beschreibt das Verhältnis zwischen klaren und verwaschenen Pixeln.
ClearMR beschreibt das Verhältnis zwischen klaren und verwaschenen Pixeln. (Bild: VESA)

Pixellatenzzeiten (MPRT) sollen bei Displays angeben, wie schnell Pixel auf sich ändernde Bilder reagieren und wie verschmiert das Ergebnis schlussendlich aussieht. Niedrigere Latenzen bedeuten weniger Schlieren. Anscheinend ist das für die Video Electronics Standards Association (Vesa) allerdings nicht eindeutig genug, vor allem da die MPRT und andere Werte wie die Grau-zu-Grau-Umschaltzeit eher verwirren.

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Deshalb soll es künftig einen neuen Standard geben: ClearMR (Clear Motion Ration Compliance Test). Der soll das Verhältnis zwischen klaren und verschwommenen Pixeln bei schnellen Bewegungen darstellen. Dieses wird wiederum durch eine vierstellige Zahl kommuniziert, also etwa ClearMR 3000, ClearMR 5000 oder ClearMR 7000.

  • ClearMR (Bild: VESA)
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ClearMR (Bild: VESA)

Verhältnis von klaren zu unklaren Pixeln

Die vierstellige Zahl gibt in den konkreten Beispielen ein Verhältnis von 30:1, 50:1 und 70:1 an - also scharfe Pixel zu unscharfen Pixeln. Zudem sollte beachtet werden, dass die Werte für jeweils ein Intervall stehen. ClearMR 3000 beschreibt beispielsweise eine Pixelklarheit von mehr als 25:1 bis 35:1. Danach kommt ClearMR 4000 mit mehr als 35:1 bis 45:1.

Je höher der ClearMR-Wert also ist, desto klarer sind Bilder auch bei schnellen Bewegungen zu erkennen. Der Wert ClearMR 9000 gilt dabei als Obergrenze und sollte bei schnellen Gaming-Monitoren zu finden sein. ClearMR 3000 bildet die Untergrenze und soll stellvertretend für typische Laptop-Displays mit Bildfrequenzen von 60 bis 120 Hz stehen. Selbst der höchste ClearMR-Wert lässt allerdings Verbesserungspotenzial im Vergleich zu einem komplett statischen Bild offen.

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"Unser Ziel ist es, dass ClearMR bestehende Metriken ersetzt, die in der Werbung verwendet werden und ausschließlich auf Zeit basieren - etwa MPRT", sagte Dale Stolitzka, Chefforscher bei Samsung Display America dem Magazin Ars Technica.

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