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Verworfene Icons: So hätten Word und Excel aussehen können

Microsoft gewährt Einblick in verworfene Icon-Entwürfe des Office -Redesigns. Einige Varianten verzichten komplett auf die traditionellen Buchstaben.
/ Andreas Donath
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Designvarianten des Word-Icons (Bild: Microsoft)
Designvarianten des Word-Icons Bild: Microsoft

Microsoft zeigt, welche Icon-Varianten es beim aktuellen Microsoft-365-Redesign nicht in die finale Version geschafft haben. Über seinen Instagram-Kanal Microsoft Design(öffnet im neuen Fenster) veröffentlichte der Konzern Designalternativen für Word, Excel und Powerpoint, die während der Entwicklungsphase entstanden.

Im September 2025 kündigte das Unternehmen die erste große Überarbeitung der Office-Icons seit sieben Jahren an. Für jede der drei Hauptanwendungen zeigt Microsoft nun sechs verworfene Konzepte, die unterschiedliche gestalterische Ansätze verfolgen.

Die nicht verwendeten Entwürfe belegen, dass Microsofts Designteam mit größeren Abweichungen von der gewohnten Office-Bildsprache experimentierte. Einige Konzepte verwarfen die buchstabenbasierte Gestaltung, die Office-Icons seit Jahren prägt. Andere Experimente setzten auf übergroße Buchstaben, die das gesamte Icon dominieren, statt wie bisher mit Dokumentensymbolen kombiniert zu werden.

Klassischerweise verbinden Office-Icons zwei Elemente: einen Buchstaben für den App-Namen und eine visuelle Referenz zum jeweiligen Dokumenttyp. Die veröffentlichten Alternativen zeigen, dass das Team ein Abweichen von dieser Formel testete. Manche Designs verzichteten komplett auf Buchstaben, während andere den Buchstaben zum primären visuellen Element machten.

Designentwicklung über zwei Jahrzehnte

Zusammen mit den verworfenen Varianten publizierte Microsoft eine Zeitleiste, die Words Icon-Entwicklung von 2003 bis 2025 dokumentiert. Frühe Icons zeigten skeuomorphe Details, die reale Objekte nachahmten. Spätere Versionen adoptierten Flat-Design-Prinzipien, bevor der Übergang zu Microsofts aktuellem Fluent-Design-System erfolgte.

Die neuen Icons werden schrittweise im Microsoft-Ökosystem ausgerollt. Nutzer des Microsoft-365-Insider-Programms können die Designs bereits auf Windows-Rechnern verwenden.

Auch einige Microsoft-Dienste erhielten die neue Ikonografie schon. Onedrive für Windows zeigt das aktualisierte Icon-Design, ebenso erscheinen die überarbeiteten Icons auf bestimmten Microsoft-Webseiten, darunter die Verwaltungsseite für Microsoft-Konten.

Die Icon-Auffrischung fällt in eine Phase umfassenderer Redesign-Aktivitäten: Microsoft stellte im Frühjahr ein aktualisiertes Startmenü für Windows 11 vor, das in Kürze allgemein verfügbar sein soll.


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