Abo
  • IT-Karriere:

Verwertungsgesellschaft: Einbetten von Youtube-Videos soll kostenpflichtig werden

In der öffentlichen Beratung zum Urheberrecht der EU hat die österreichische Verwertungsgesellschaft AKM einen radikalen Standpunkt eingebracht, der die Nutzung von Youtube verändern würde.

Artikel veröffentlicht am ,
Besucher vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel
Besucher vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel (Bild: John Thys/AFP/Getty Images)

Die österreichische Verwertungsgesellschaft AKM (Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger) fordert, das Einbetten von Youtube-Videos kostenpflichtig zu machen. Das berichtet das IT-Onlinemagazin Futurezone unter Berufung auf eine Stellungnahme der Gesellschaft zu einem Fragebogen der EU-Kommission.

Stellenmarkt
  1. IGEL Technology GmbH, Augsburg
  2. OEDIV KG, Bielefeld

So habe die Rechtsabteilung der AKM in einem an ihre Mitglieder versandten Konsultationsdokument der EU auf eine Frage zu dem Thema Verlinkungen die Antwortmöglichkeiten "Nein" oder "Keine Meinung" entfernt und nur die Antwortmöglichkeit "Ja" belassen. Die Frage 11 lautet: "Sollte das Bereitstellen eines Hyperlinks, welcher zu einem urheberrechtlich geschützten Werk oder anderen Inhalt führt, entweder im Allgemeinen oder unter bestimmten Umständen die Erlaubnis des Rechteinhabers erfordern?" In der vorformulierten Antwort wird ein "angemessener Ausgleich" für Musikvideos gefordert, die "in fremde Websites eingebettet" werden.

Auf Nachfrage von Futurezone antwortete der Direktionsbereich Recht der AKM, dass das Setzen von Hyperlinks, die direkt auf geschützte Inhalte verweisen, wie zum Beispiel beim Einbetten, eine urheberrechtlich relevante Handlung sei und eine Zustimmung der Rechteinhaber erfordere.

Hyperlinks, die lediglich auf andere Websites mit urheberrechtlich geschützten Inhalten verweisen, aber nicht den Eindruck erweckten, die Inhalte würden sich auf der eigenen Seite befinden, seien nicht davon betroffen.

Die EU-Kommission hatte im Dezember 2013 eine öffentliche Beratung zum Urheberrecht gestartet. Sie erhofft sich Beiträge von "Konsumenten, Nutzern, Autoren, Darstellern, Verlagen, Produzenten, Rundfunkunternehmen, Vermittlern, Verteilern und anderen Dienstleistern, Verwertungsgesellschaften, öffentlichen Behörden und Mitgliedstaaten" zu dem Thema. Dazu hat die Kommission ein 36-seitiges Dokument vorbereitet, das 80 Fragen stellt.

Die deutsche Gema hat eine Anfrage zu ihrer Ansicht zum Einbetten von Youtube-Videos bisher nicht beantwortet.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10
  2. 199,90€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

TheUnichi 07. Feb 2014

Mal abgesehen davon, dass ich bei der Grammatik gut 30% von dem verstanden habe, was du...

ein... 04. Feb 2014

Entweder mache ich Content den jemand haben will, dann verdiene ich auch, denn sind...

wmayer 04. Feb 2014

Die haben einfach keine Ahnung und wissen nicht, dass dort das YT Logo drin ist und es...

wmayer 04. Feb 2014

Es geht hier um Österreich und die AKM, nicht um die GEMA.

wmayer 04. Feb 2014

Deswegen gibt es ja auch noch die GVL, die kümmert sich um die Musiker. http://de...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
    OKR statt Mitarbeitergespräch
    Wir müssen reden

    Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
    Von Markus Kammermeier

    1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
    2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
    3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

      •  /