Verwaltungsgericht Köln: Auch Vodafone beantragt Stopp der 5G-Auktion

Nach der Telefónica legt auch Vodafone einen Eilantrag gegen die Vergabebedingungen der 5G-Auktion vor. Der Netzbetreiber will dennoch eine schnelle Durchführung der 5G-Auktion.

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Verwaltungsgericht Köln: in der Post
Verwaltungsgericht Köln: in der Post (Bild: Verwaltungsgericht Köln)

Nach Telefónica Deutschland versucht nun auch Vodafone, die 5G-Auktion auf dem Gerichtsweg zu stoppen. Das Verwaltungsgericht Köln bestätigte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf Anfrage, dass ein entsprechender Eilantrag eingegangen sei. Die Versteigerung von Frequenzen ist für die zweite Märzhälfte geplant.

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Wann mit einer ersten Entscheidung zu rechnen ist, konnte ein Gerichtssprecher noch nicht sagen. Im nächsten Schritt müsse die Stellungnahme der Bundesnetzagentur zu dem Antrag von O2 ausgewertet werden. Die Behörde hat die Regeln für die Versteigerung festgelegt.

Telekom weiter unentschieden

Dass Vodafone nun gerichtlich nachzieht, hat laut dem Bericht damit zu tun, dass der Mobilfunkbetreiber seine eigene Rechtsposition wahren will. Deshalb könne man nach dem Eilantrag von O2 nicht mehr, wie ursprünglich geplant, eine Entscheidung zu der bereits im Dezember eingereichten Klage im Hauptsacheverfahren abwarten, sagte ein Vodafone-Sprecher der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das Vorgehen sei aber auch eine Antwort auf die Verschärfung der Auktionsregeln und Bestrebungen der Politik, weitere Auflagen zu formulieren. "Wir waren und sind an einer schnellen Durchführung der 5G-Auktion interessiert. Aber die Auktionsbedingungen sind durch externen Druck so verändert worden, dass sie Investitionen in 5G erschweren statt sie zu erleichtern", sagte der Sprecher.

Die Deutsche Telekom hat über einen eigenen Eilantrag noch nicht entschieden. "Wie wir weiter vorgehen, wird noch geprüft", sagte ein Telekom-Sprecher. Dass alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft würden, betonte ein Sprecher bereits am 6. Februar. Der Eilantrag von O2 verändere die Verfahrenslage.

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