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Verwaltungsdigitalisierung:
Agenten in der Amtsstube

Das Digitalministerium schickt KI-Agenten in die deutsche Verwaltung. Die Idee ist gut. Fraglich ist, ob der Rahmen stimmt.
/ Sebastian M. Khedt
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KI soll Behördenmitarbeiter entlasten. Was bedeutet das konkret? (Bild: Mohamed_hassan/Pixabay)
KI soll Behördenmitarbeiter entlasten. Was bedeutet das konkret? Bild: Mohamed_hassan/Pixabay

Am 9. März 2026 versammelten sich in Berlin Vertreter aus 17 deutschen Kommunen, zehn Start-ups und dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Anlass: der Startschuss für den Agentic AI Hub – ein Programm, das autonome KI-Agenten in die deutsche Verwaltung bringen soll. Rund 400 Start-ups und knapp 200 Kommunen hatten sich beworben, 18 Pilotprojekte wurden ausgewählt. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger gibt die Richtung vor: "KI nicht nur diskutieren, sondern machen."

Was diese Agenten konkret machen sollen, klingt zunächst unspektakulär: Anträge auf Vollständigkeit prüfen, fehlende Dokumente anfordern, Unterlagen analysieren, Entscheidungsvorschläge machen.

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