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Vertical Farming:
Zu hoch gestapelt

Vertical Farming wurde eine große Zukunft vorhergesagt. Nach und nach machten aber alle Start-ups für den Inhouse-Anbau von Lebensmitteln dicht. War's das?
/ Werner Pluta
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Vertical Farming in Chengdu, China (Bild: VCG via Reuters Connect)
Vertical Farming in Chengdu, China Bild: VCG via Reuters Connect

Auch Einhörner können sterben: Das Berliner Start-up Infarm war ein Shooting Star in der deutschen Gründerszene. Es war in mehreren europäischen Ländern, in Japan und Kanada tätig, hatte knapp 1.000 Beschäftigte und war das erste deutsche Lebensmittel-Start-up mit Einhornstatus, also mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Das war Ende 2021. Anderthalb Jahre später waren fast alle Mitarbeiter entlassen, der Betrieb praktisch eingestellt.

Das von den Israelis Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründete Unternehmen war aber nicht das einzige in der Branche, dem es so erging: Mehr als ein Dutzend weitere Vertical-Farming-Unternehmen teilten das Schicksal von Infarm, berichtete das britische, auf die europäische Start-up-Szene spezialisierte Onlinemagazin Sifted(öffnet im neuen Fenster) vor einigen Monaten und resümierte, der Boom der Branche sei erst einmal vorbei. Wirklich?

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