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Wolkenkratzer mit Farm: nachhaltige Ernährung für die Zukunft sichern
Wolkenkratzer mit Farm: nachhaltige Ernährung für die Zukunft sichern (Bild: Plantagon/Sweco)

Die zukünftige Welt

Der Großteil der Menschen wird Mitte des Jahrhunderts in Städten leben: Seit 2007 lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Bis 2050 sollen es 80 Prozent sein. Dann werden wir auch deutlich mehr sein: Nach Berechnungen der Vereinten Nationen leben derzeit etwa 7,3 Milliarden Menschen auf der Erde. Bis zum Jahr 2050 sollen es 9,7 Milliarden Menschen sein.

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Um sie zu ernähren, bedürfte es einer zusätzlichen Anbaufläche von der Größe Brasiliens - immerhin das fünftgrößte Land der Welt. Wachsen aber die Städte zu Megacitys wie Mumbai, Mexiko Stadt oder Schanghai, schwindet auch die Fläche für die Landwirtschaft. Ein Anbau in der Vertikalen, der nicht viel Fläche benötigt, käme da nur recht.

Schadstoffe belasten Pflanzen

Ohnehin sind viele Böden inzwischen durch intensive Landwirtschaft ausgelaugt. Vielerorts ist die Belastung durch Luftschadstoffe so hoch, dass Grünpflanzen eher nicht so appetitlich sein dürften. China etwa gehört dazu, aber auch andere asiatische Länder wie Indien oder Bangladesch.

Gleichzeitig trägt die Landwirtschaft zur Belastung der Umwelt bei, durch Pestizide etwa. Nährstoffe, die durch den Dünger in die Gewässer gespült werden, lassen dort Algenteppiche wachsen. Landmaschinen und Transporter, die die Erzeugnisse zu den Konsumenten in den Städten bringen, verbrauchen Energie und belasten mit Abgasen ihrerseits die Luft.

Wasser ist knapp

Hinzu kommt die Wasserknappheit in vielen Regionen der Erde - in Afrika etwa, Asien oder auch im Südwesten der USA. Auf der anderen Seite werden etwa 70 Prozent des Trinkwassers für die Landwirtschaft aufgewendet. "In Gegenden, wo es klimatisch schwierig ist, und wo der Boden erodiert, überall dort könnte Vertical Farming ein Teil der Lösung sein", sagt Zimmermann-Lössl.

Durch Vertical Farming lasse sich, so sagen die Befürworter, der Wasserbedarf immens einschränken. Es werde weniger Dünger benötigt, und, da die Pflanzen in der Stadt angebaut würden, falle der Transport weg, was wiederum der Umwelt nutze. Dadurch soll sich der Ausschuss verringern lassen: Viel Obst und Gemüse verdirbt beim Transport oder der Lagerung. Das werde nicht mehr der Fall sein, wenn die Transportwege kürzer werden und die Pflanzen verlässlich zu jedem Zeitpunkt geerntet werden können.

Tiere bekommen mehr Lebensraum

Schließlich: Werde die Landwirtschaft auf Vertical Farming umgestellt, könnten heutige Anbauflächen renaturiert werden. Das wiederum käme den Tieren zugute, die einen Teil ihres Lebensraum zurückbekämen.

Löst Vertical Farming also bald den Anbau auf dem Acker ab?

 Vom Weltall ins HochhausWann kommen die Farmscraper? 

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itcomserve.net... 24. Aug 2015

An alle Technoköpfe, hier die Idee, dass Natur sich nicht einsperren läßt, es ist keine...

Analysator 22. Aug 2015

+ Risiko weil gefährlich für den Verkäufer, da würde ich so weit möglich auch...

jwh-18 17. Aug 2015

Im Grunde hast du nur bestätigt was ich bereits meinte. Gutes Outdoor aus Deutschland...

blobhopp 17. Aug 2015

Die kleinen Mänchen (und natürlich auch Weibchen) in meinem Vault "420" scheinen ganz...

teenriot* 17. Aug 2015

Ich habe nochmal nachgedacht und ein paar Einwände zu deiner Rechnung, wobei mir bewusst...



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