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Wolkenkratzer mit Farm: nachhaltige Ernährung für die Zukunft sichern
Wolkenkratzer mit Farm: nachhaltige Ernährung für die Zukunft sichern (Bild: Plantagon/Sweco)

Alles wächst

Ob sie das tatsächlich tun, ist Gegenstand der Forschung: Gesucht wird nach Rezepten, um jeder Pflanze die für sie passenden Bedingungen zu bieten: Welche Feuchtigkeit? Welche Wellenlänge des Lichts? Welche Temperatur? Kann eine Pflanze rund um die Uhr wachsen oder benötigt sie eine Ruhepause?

In der freien Natur müssten die Pflanzen sich herrschenden Bedingungen anpassen, dem Wetter, der Sonne, den Gegebenheiten des Bodens."Das brauchen sie alles nicht, wenn sie einen Nährstoffnebel kriegen, der genau mit dem richtigen Sauerstoff und den richtigen Mikronährstoffen angereichert ist", sagt Zimmermann-Lössl. "Es scheint ein künstliches Produkt zu sein. Ist es aber nicht, weil wir nur die tatsächlichen Umweltbedingungen, die eine Pflanze braucht, optimieren. Und das ist in meinen Augen nicht künstlich."

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Die Erntezeit steht fest

Künstlich hin oder her: Das Konzept hat seine Vorteile. So kann zu jeder Jahreszeit gepflanzt und geerntet werden. Salat und Gemüse gibt es also im Winter ebenso frisch wie heutzutage im Sommer. Dafür steht schon beim Pflanzen fest, wann geerntet wird - wobei die Reifezeit kürzer sein soll als im Freiland. Der Ertrag soll höher liegen, ebenso der Nährstoffgehalt. Mit Schadstoffen oder Feinstaub sind die Pflanzen nicht belastet.

  • Der Wolkenkratzer der Zukunft: Er bietet nicht nur Platz zum Wohnen und Arbeiten, sondern auch zum Anbau von Gemüse. (Bild: Plantagon/Sweco)
  • In einer Vertical Farm wachsen Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen, wie hier in der Brightbox in Venlo. (Foto: Philips)
  • Die Pflanzen wachsen unabhängig von den Tages- und Jahreszeiten, sie nehmen keine Schadstoffe auf. (Foto: Philips)
  • Das Konzept stammt aus der Raumfahrt: So sollen sich Astronauten auf fremden Planeten versorgen. (Bild: Nasa)
  • Es wurde auf die Erde übertragen: als vertikale Farmen für die Megacitys. (Bild: Nasa)
  • Es funktioniert: Dieser Salat wurde auf der ISS gezogen - unter Bedingungen, wie sie auch in einer Vertical Farm herrschen sollen. (Bild: Nasa)
In einer Vertical Farm wachsen Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen, wie hier in der Brightbox in Venlo. (Foto: Philips)

Selbst eine personalisierte Nährpflanze sei denkbar, sagt Zimmermann-Lössl: Werde ein Mangel an bestimmten Nährstoffen festgestellt, könnten für diese Person Pflanzen so gezogen werden, dass diese Stoffe darin besonders angereichert werden. "Nährstoffmangel ist ein viel wichtigeres Thema als Hunger." Mit Grünzeug aus dem Wolkenkratzer ließe sich dem beikommen.

Was wird angebaut

Praktisch jede Pflanze soll sich für den Anbau im Agro-Wolkenkratzer eignen - von der Kartoffel bis zum Reis. Zimmermann-Lössl hält es aus ökonomischer Sicht allerdings für sinnvoll, mit hochwertigen Grünpflanzen anzufangen, mit Baby Leafs oder Micro Greens. Das sind kleinblättrige Salate, die reich an Vitaminen und anderen Nährstoffen sind. Solche Pflanzen ließen sich in heutigen Prototypenanlagen zu einem Preis produzieren, der mit Bioprodukten konkurrieren könne.

Ursprünglich waren solche Farmen jedoch nicht für irdische Anwendungen gedacht.

 Vertical Farming: Der Wolkenkratzer wird zum GemüsebeetVom Weltall ins Hochhaus 

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itcomserve.net... 24. Aug 2015

An alle Technoköpfe, hier die Idee, dass Natur sich nicht einsperren läßt, es ist keine...

Analysator 22. Aug 2015

+ Risiko weil gefährlich für den Verkäufer, da würde ich so weit möglich auch...

jwh-18 17. Aug 2015

Im Grunde hast du nur bestätigt was ich bereits meinte. Gutes Outdoor aus Deutschland...

blobhopp 17. Aug 2015

Die kleinen Mänchen (und natürlich auch Weibchen) in meinem Vault "420" scheinen ganz...

teenriot* 17. Aug 2015

Ich habe nochmal nachgedacht und ein paar Einwände zu deiner Rechnung, wobei mir bewusst...



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