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Verteilte Dateisysteme: Mark Shuttleworth investiert 1 Million US-Dollar in Ceph

Das Unternehmen Inktank erhält 1 Million US-Dollar von Ubuntu-Gründer und Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth . Inktank ist für die Entwicklung des verteilten Dateisystems Ceph mitverantwortlich und bietet Dienste für dessen Einsatz in Unternehmen.
/ Jörg Thoma
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Inktank, Entwickler des verteilten Dateisystems Ceph, erhält 1 Million US-Dollar von Mark Shuttleworth. (Bild: Ceph.com)
Inktank, Entwickler des verteilten Dateisystems Ceph, erhält 1 Million US-Dollar von Mark Shuttleworth. Bild: Ceph.com

Der Canonical- und Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth investiert 1 Million US-Dollar in das Unternehmen Inktank(öffnet im neuen Fenster) . Das US-amerikanische Unternehmen ist für die Entwicklung des verteilten Dateisystems mitverantwortlich. Das Geld soll auch in die Community investiert werden, die ebenfalls an Ceph arbeitet(öffnet im neuen Fenster) .

Das Geld geht in Form einer Wandelanleihe an das Unternehmen. Es kann demnach später in ein Aktienpaket umgewandelt werden, sollte Inktank an die Börse gehen.

Bestandteil von Ubuntu 12.04

Ceph ist seit Kernel 2.6.34 fester Bestandteil von Linux. Linux 2.6.34 wurde Mitte Mai 2010 veröffentlicht. Zwar gibt es weitere verteilte Dateisysteme, etwa GlusterFS, allerdings wird Ceph seit geraumer Zeit von Ubuntu in dessen Servervariante unterstützt und ist auch das Standarddateisystem in der Virtualisierungslösung Openstack, in das Canonical ebenfalls investiert.

Inktank wurde erst im Mai 2012 von Ceph-Initiator Sage Weil gegründet. Neben Diensten zum Einsatz von Ceph unterhält Inktank einige Kernentwickler des Projekts. Außerdem unterstützt Inktank die Ceph-Gemeinschaft.

Das Dateisystem Ceph ermöglicht die Verwaltung von Daten über mehrere Clients hinweg. Das verteilte Dateisystem nutzt mehrere Dienste, um Hochverfügbarkeit zu gewährleisten. Es soll dabei keinen Single Point of Failure geben. Um die Geschwindigkeit der Dateizugriffe zu erhöhen, werden die Dateien per Striping im Netzwerk verteilt. Über adaptives Load-Balancing werden Daten mit den meisten Zugriffen über weitere Knoten repliziert.


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