Versteigerung: Seltener Apple 1 bringt halbe Million US-Dollar bei Auktion

In den USA hat ein echter Holzrechner eine Summe von 500.000 US-Dollar erlöst. Dabei handelt es sich um einen Apple 1 aus dem berühmten Byte Shop.

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Unter Holzrechner versteht man eigentlich etwas anderes.
Unter Holzrechner versteht man eigentlich etwas anderes. (Bild: John Moran Auktionen)

Als Steve Wozniak und Steve Jobs den ersten Apple-Rechner 1976 in den Byte Shop schleppten, wechselten die mühsam in Handarbeit zusammengeflickten Geräte für 666,66 US-Dollar den Besitzer. Heute, fast ein halbes Jahrhundert später, erlöste ein solcher Rechner in einer Auktion eine halbe Million US-Dollar.

Das Gerät, welches nun den Besitzer wechselte, ist auch bekannt als der Chaffey-College-Apple-1. Der Name stammt von seinem ersten Besitzer, einem Professor vom Chaffey College in Rancho Cucamonga, Kalifornien. Dieser verkaufte den Rechner 1977 für 600 US-Dollar an einen seiner Studenten, der nun, nach 44 Jahren der Lagerung, den Rechner anbot.

Der Apple 1 kommt in einer schicken Holzkiste aus Koa-Akazie, einem Holz, das es so nur auf Hawaii gibt. Auch sonst ist das Set so vollständig, wie man es nur selten erlebt. Und der Rechner funktioniert sogar noch.

Handschriftliche Unterlagen

Den Käufer wartet neben dem hölzernen Apple 1 eine zeitgenössische Kopie der ursprünglichen Bedienungsanleitung, Software auf Kassetten, alle Kabel und sogar ein passender Monitor aus der Zeit, genauer ein 1986er Panasonic TR-930U. Ein Programmierhandbuch liegt ebenfalls dabei, ebenso handschriftliche Inhaltsverzeichnisse für den Inhalt der Datasetten.

In der Apple-1-Registry finden sich noch mehr Fotos von dem Rechner, auf denen man auch das Innenleben bestaunen kann. Zu sehen ist ein Apple-1-NTI-Motherboard aus der zweiten Jahreshälfte 1976 mit blauen Sprague 39D-Kondensatoren.

Um die Kassetten einlesen zu können, gehört ein originales Apple-ACI-Kassetteninterface ebenfalls dazu. Die Übertragungsrate beträgt 1200 Baud, also 1200 Bits pro Sekunde. Ein Rekorder zum Einlesen der Kassetten ist allerdings nicht dabei. Apple empfahl damals ein Panasonic RQ-309DS als sinnvolle Erweiterung des Sets.

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