Versionskontrolle: Git 2.26 verbessert Teil-Checkouts

Git 2.26 verwendet standardmäßig die Protokoll-Version 2, macht Konfigurationen transparenter und vereinfacht Teil-Checkouts.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Statt alles herunterzuladen, reichen manchmal ein paar Ordner oder Dateien.
Statt alles herunterzuladen, reichen manchmal ein paar Ordner oder Dateien. (Bild: Pexels/Pixabay)

Die in Version 2.25 eingeführten Teil-Checkouts wurden mit Git 2.26 weiter verbessert. Mit ihnen können Entwickler nur Teile eines Repositorys auschecken, ohne alle Dateien herunterladen zu müssen. Bislang war es jedoch nur möglich, über den Parameter set eine Liste von Verzeichnissen zu setzen, die der Entwickler auschecken will. Den Schritt musste er dann jedes Mal wiederholen.

Stellenmarkt
  1. Client-Administratoren (m/w/d)
    Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln
  2. Inhouse Berater SAP (m/w/d)
    über Hays AG, Giengen an der Brenz
Detailsuche

Der add-Befehl macht das nun einfacher: Er erlaubt es, Verzeichnisse nach und nach zu ergänzen, wie es ein Beispiel aus dem Blogpost erläutert. Nach einem Wechsel in das Quellcode-Verzeichnis, in diesem Fall des Git-Quellcodes, initialisiert der Entwickler den teilweisen Checkout, ergänzt dann nacheinander zwei Verzeichnisse und lässt sich diese am Ende anzeigen.


$ cd git
$ git sparse-checkout init --cone
$ git sparse-checkout add t
$ git sparse-checkout add Documentation
$ git sparse-checkout list
Documentation
t

Als weitere Neuerung verwendet Git 2.26 nun standardmäßig die Protokoll-Version 2. Mit dieser wird es einem Client ermöglicht, nur die Informationen über ein Repository zu empfangen, die ihn interessieren. Bisher wurden alle Informationen gesendet und dadurch ohne Not etliche MByte ausgetauscht. Mit der Protokoll-Version 2 lässt sich beispielsweise nur ein Branch synchronisieren. Dabei kommt das neue Protokoll sowohl mit neuen als auch mit alten Servern zurecht.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
  2. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ein weiteres neues Feature widmet sich dem Konfigurationswirrwarr: Git erlaubt es Konfigurationsdateien im Git-Ordner, dem Homeverzeichnis des Nutzers oder systemweit unter /etc abzulegen. Darüber hinaus können Parmeter als Kommandozeilen-Optionen übergeben werden. Über den neuen Schalter --show-scope lässt sich nun die Gültigkeit einer Option betrachten. Der Parameter --show-origin listet zudem für eine Konfigurationsoption auf, ob diese nur lokal gilt oder im kompletten System.

Daneben arbeitet in Git 2.26 das Tool git grep schneller, weil es mehrere Threads verwendet. Für das git worktree-Kommando funktioniert nun die Autovervollständigung, die Sub-Kommandos, Pfade und Referenzen ergänzt. Dem --format-Parameter lassen sich nun helle Farben über die ANSI-Color-Escape-Sequenzen mit auf den Weg geben. Zudem lässt sich Git 2.26 nun mit Watchman, einem Beobachtungsdienst für Dateien von Facebook, verknüpfen. Watchman behält Datei-Änderungen im Auge und informiert Git darüber. Das beschleunigt Git-Operationen wie git status bei großen Repositories. Weitere kleine Änderungen an Git 2.26 verrät die Ankündigung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geforce RTX 3000 (Ampere)
Nvidia macht Founder's Editions teurer

Die Preise der FE-Ampere-Grafikkarten steigen um bis zu 100 Euro, laut Nvidia handelt es sich schlicht um eine Inflationsbereinigung.

Geforce RTX 3000 (Ampere): Nvidia macht Founder's Editions teurer
Artikel
  1. Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
    Sam Zeloof
    Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

    In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

  2. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  3. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /