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Versionskontrolle: Git 2.24 ermöglicht einfache Feature-Abos

Die aktuelle Version 2.24 des Versionskontrollsystems Git ermöglicht es, neue Funktionen einfacher zu testen und zu nutzen. Umgesetzt wird das über Funktions-Makros. Das Durchsuchen der Git-Historie ist nun auch standardmäßig schneller.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Git 2.24 ist erschienen.
Git 2.24 ist erschienen. (Bild: Github)

Das Versionskontrollsystem Git ist in Version 2.24 erschienen. Die Änderungen sind zahlreich, die Entwickler des Code-Hosters Github fassen einige der wichtigsten Neuerungen in einem Blogpost zusammen. Dazu zählen Feature-Makros, Commit Graphs und ein Werkzeug für schnelleres Suchen und Filtern.

Feature-Makros als Funktionsabo

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Für neue Versionen von Git stellen die Entwickler nun sogenannte Feature-Makros bereit. Wollen Entwickler und Nutzer nicht alle neuen Optionen übernehmen, aber einige wichtige Funktionen und Einstellungen ausprobieren, lässt sich die Git-Konfiguration entsprechend anpassen. So ist es möglich, nur bestimmte Makro-Einträge zu aktivieren, etwa den Umgang mit vielen Dateien über git config feature.manyFiles true.

Diese einzelne Option fasst damit sämtliche Funktionen und Neuerungen zusammen, welche die Git-Entwickler als wichtig für den Umgang mit vielen Dateien erachten. Werden in künftigen Versionen von Git weitere Neuerungen für diesen Anforderungsfall hinzugefügt, sollen diese bei Nutzern dank der gesetzten Option automatisch aktiviert werden.

Die Commit Graphs sind seit Version 2.19 in Git verfügbar und verbessern die Performance beim Laden und Durchsuchen von Git-Commits. Mussten Anwender diese Funktionen in der Vergangenheit noch explizit einschalten, werden sie mit Git 2.24 standardmäßig aktiviert. Das sollte Operationen wie die Suche nach bestimmten Bugfixes beschleunigen.

Schneller filtern

Wer die Historie seines Git-Projekts durchsuchen will, um etwa ältere Commits zu entfernen, nutzte dafür bisher wahrscheinlich git filter-branch. Der Befehl zeigt laut dem Github-Blogpost und den Github-Entwicklern jedoch sein Alter: Der Einsatz des Tools sei nicht nur umständlich, sondern es arbeite auch langsam. Als Alternative dazu empfiehlt das Projekt git filter-repo. Das neue Werkzeug operiert auf einer Stream-Repräsentation der Commit-Historie, verwendet also eine effizientere Methode, um die oft vielen alten Commits eines Repositories zu durchsuchen.

Zudem übernahm das Projekt den Contributor Covenant, einen populären Verhaltenskodex für einen respektvollen Umgang der Entwickler untereinander. 17 prominente Git-Entwickler unterzeichneten den Kodex.

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