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Version 9888: Battery Saver zeigt sich in geleaktem Build von Windows 10

In einer bisher nicht von Microsoft verteilten Beta von Windows 10 ist die Funktion "Battery Saver" erstmals aktivierbar. Ähnlich wie bei Smartphones soll sich damit die Akkulaufzeit verlängern lassen, wenn der Stromspeicher fast geleert ist.
/ Nico Ernst
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Das neue Infocenter von Windows 10 (Bild: Microsoft)
Das neue Infocenter von Windows 10 Bild: Microsoft

Seit einigen Tagen kursiert eine neue Vorabversion von Windows 10. Es handelt sich nach den Angaben des Systems um das Build 9888, wie Neowin berichtet(öffnet im neuen Fenster). Die letzte von Microsoft selbst an Teilnehmer des Programms Windows Insider verteilte Version der Technical Preview ist das Build 9879.

In der neueren Version lässt sich in der Energieverwaltung die Option "Battery Saver" aktivieren. Sie war auch in den früheren offiziellen Ausgaben schon vorhanden, aber nicht nutzbar. Die Erklärungen in der Energieverwaltung weisen darauf hin, dass Microsoft offenbar einen neuen Modus der Sparsamkeit nutzt, der ähnlich wie bei manchen aktuellen Smartphones arbeitet.

Fällt der Ladestand unter einen vom Nutzer eingestellten Wert, so schaltet sich der Battery Saver ein. Damit soll sich dann die Laufzeit gegenüber den bisherigen Optionen verlängern. Wie das genau funktioniert, hat Microsoft noch nicht bekanntgegeben. Ein effektiver Ansatzpunkt wäre aber die Begrenzung der Turbostufen bei modernen CPUs, entsprechende Optionen sind auch in früheren Windows-Versionen enthalten.

Begrenzung des CPU-Takts als wahrscheinliche Maßnahme

Auch die herstellereigenen Stromspartools machen sich bei vielen Notebooks diesen Trick zunutze. Beispielsweise wird bei manchen Ultrabooks mit der verbreiteten CPU Core i5-4200U mit einem aktiven Akkuprofil des Herstellers der Turbo ganz abgeschaltet. Der Prozessor bleibt dann auch bei hoher Auslastung bei seinem Basistakt von 1,6 GHz und erreicht nicht mehr die maximale Frequenz von 2,6 GHz. In der Regel bieten die Zusatzprogramme aber auch Profile, welche die volle Leistung wieder freischalten. Daher lohnt sich eine Überprüfung der Takte vor allem bei einem neuen Gerät.

Überprüfen lassen wird sich das erst mit offiziellen Builds von Windows 10, denn bei Build 9888 handelt es sich um eine nicht unterstützte Version, die auch neu aufgesetzt werden muss. Sie ist nicht als Update für Installationen über das Programm Windows Insider vorgesehen. Ebenso ist nicht sicher, dass sich ein installiertes Build 9888 mit neueren Versionen automatisch aktualisieren lässt.


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