Abo
  • Services:

Verschlüsselung: Let's Encrypt verrät 7.618 E-Mail-Adressen

Let's Encrypt will Verbindungen im Internet besser absichern und so die privaten Daten der Nutzer besser schützen. Doch jetzt hat das Projekt durch eine Panne selbst zahlreiche Mailadressen preisgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Let's Encrypt muss an seiner Mailinfrastruktur arbeiten.
Let's Encrypt muss an seiner Mailinfrastruktur arbeiten. (Bild: Rock1997/CC-BY-SA 4.0)

Das Projekt Let's Encrypt hat in einer Rundmail an die Nutzer des Dienstes versehentlich 7.618 Mailadressen verraten. Bei jeder neuen E-Mail wurden die Mailadressen aller vorher verschickten Mails an den Mailtext mit angehängt.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt
  2. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg

Nach Angaben von Let's Encrypt wurde der Versand nach 7.618 Mails unterbrochen, insgesamt soll es in dem Verteiler rund 383.000 Mailadressen geben, demnach waren rund 1,9 Prozent des Bestandes betroffen. Die letzte versendete Mail enthielt also 7.617 Adressen. Jetzt soll gründlich untersucht werden, wie es zu dem Fehler kommen konnte.

Let's Encrypt ist ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Verbreitung verschlüsselter Webseiten zu verbessern. Dazu können Nutzer kostenfreie einfache Zertifikate (Domain Validation) erstellen, Zertifikate mit erweiterter Prüfung etwa der Firmenanschrift (Extended Validation) müssen weiterhin von kommerziellen Anbietern erworben werden.

Kooperationen mit Hostern

Let's Encrypt arbeitet auch mit großen Hostern und anderen großen Anbietern zusammen, um HTTPS weiter zu verbreiten. Zuletzt hatte Wordpress.com angekündigt, alle dort gehosteten Blogs mit Zertifikaten des Projekts auszustatten. Die Sicherheitsfirma Symantec hatte im März ein ähnliches Programm für kostenfreie Zertifikate angekündigt, doch Hoster, die diesen Service anbieten wollen, müssen sich zu weitreichenden Werbemaßnahmen und Verkaufszielen verpflichten.

Das Projekt wird von der Internet Security Research Group in Kalifornien betrieben. Diese wird unterstützt von Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai, der Stanford Law School und CoreOS.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,99€ + USK-18-Versand (Die Bestellbarkeit kann sich jederzeit ändern bzw. kurzfristig wieder...
  2. (u. a. Xbox Live Gold 12 Monate für 38,49€ und Monster Hunter World Deluxe Edition für 48,49€)
  3. 59,99€
  4. 29,99€

max.steinweber 14. Jun 2016

@chefin kann deinen Standpunkt absolut nicht nachvollziehen. Du weißt absolut nichts über...


Folgen Sie uns
       


Two Point Hospital - Golem.de live

Dr. Dr. Golem meldet sich zum Dienst und muss im Livestream unfassbar viele depressive Clowns heilen, nein - nicht die im Chat.

Two Point Hospital - Golem.de live Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /