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Die Erpresserbotschaft imitiert Locky.
Die Erpresserbotschaft imitiert Locky. (Bild: Bleepingcomputers)

Verschlüsselungstrojaner: Locky-Derivat hat eine Schwachstelle

Die Erpresserbotschaft imitiert Locky.
Die Erpresserbotschaft imitiert Locky. (Bild: Bleepingcomputers)

Ein Erpressungstrojaner gibt vor, die Schadsoftware Locky zu sein. Doch die Entwickler der Ransomware Autolocky sollen einen dummen Fehler gemacht haben, der eine Entschlüsselung ermöglicht.

Beinahe täglich tauchen neue Verschlüsselungstrojaner auf. Bei der Ransomware Autolocky versuchen die Macher offenbar, die Bekanntheit der Schadsoftware Locky mittels eines ähnlichen Namens auszunutzen, wie die Ransomware-Experten von Bleepingcomputers schreiben. Ein Fehler ermöglicht derzeit aber die Wiederherstellung der Dateien. Wie genau die Ransomware verbreitet wird, ist noch unklar. Sie tarnt sich aber mit dem Adobe PDF-Icon, könnte also über gefälschte Mail-Anhänge verbreitet werden.

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Autolocky wurde nicht wie sein Vorbild in Visual C++ entwickelt, sondern in der Skriptsprache Autoit. Diese wurde ursprünglich zum einfacheren Rollout von Programmen auf Windows-Systemen geschaffen, ermöglicht aber auch die Entwicklung ganzer Programme. Malware-Forscher können das fertige Skript mit geringem Aufwand wieder in fast den exakten Quelltext übersetzten und so die Funktionsweise analysieren.

Autolocky nutzt kein Tor

Anders als Locky verändert Autolocky die Dateinamen nicht. An den ursprünglichen Namen wird also einfach nur die Endung .locky angehängt. Ebenfalls im Unterschied zum Vorbild verwendet Autolocky nicht das Tor-Netzwerk, um die Verbindungen zu verschleiern. Der Command-and-Control-Server findet sich unter crazyloading.cc.

Außerdem werden die Volume-Shadow-Kopien der Daten nicht gelöscht, was eine Wiederherstellung erleichtert. Der Sicherheitsforscher Fabian Wosar schrieb auf Twitter, die Entwickler hätten einen "lachhaften" Fehler gemacht, der eine einfache Entschlüsselung der Daten ermögliche. Um welchen Fehler es sich dabei genau handelt, schreibt Wosar nicht.

Wer von der Ransomware befallen ist, sollte zunächst über den Taskmanager den entsprechenden Prozess ausschalten. Der Name findet sich im Autostartordner unter dem Pfad %UserProfile%\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\Start.lnk.

Ist der Prozess beendet, kann das Tool decrypt_autolocky.exe heruntergeladen werden, die weiteren Schritt erfordern keinen besonderen Einsatz vom Nutzer.


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Schnuecks 20. Apr 2016

Dann lass die UPX Komprimierung weg. Seitdem wird nix mehr verdächtigt bei mir.

EpicLPer 20. Apr 2016

Für jemanden wie dich, mich, und tausende andere die Golem lesen lachhaft und schnell...



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