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Yahoo End-to-End: E-Mail-Verschlüsselung für die Massen

Dort leitet sie nun das Projekt Yahoo End-to-End, ein Plug-in für den Chrome-Browser, mit dessen Hilfe sich Yahoo-Nutzer verschlüsselte E-Mails senden können, ähnlich wie GMX und Web.de das seit Kurzem ermöglichen. Beide Lösungen basieren auf dem 25 Jahre alten Programm PGP.

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Die Abkürzung PGP steht für Pretty Good Privacy, und das trifft es im Kern ziemlich gut: PGP sorgt dafür, dass nur Sender und Empfänger eine Nachricht lesen können, selbst wenn sie unterwegs von einem Dritten abgefangen wird. Außerdem lässt sich mit der Signaturfunktion von PGP überprüfen, ob eine Nachricht wirklich vom vermeintlichen Absender kommt, oder ob jemand sie manipuliert hat.

Es ist allerdings nicht ganz einfach, PGP richtig zu benutzen, weshalb es nie wirklich massentauglich geworden ist. Yahoo End-to-End soll die Benutzung von PGP erheblich erleichtern, damit die Hürde zum Verschlüsseln und Signieren sinkt, und mehr Menschen es tun.

Kompatibel mit Googles PGP-Lösung und mit GnuPG

Aber warum überhaupt diese alte, komplizierte Technik, die sich nie richtig durchgesetzt hat? Warum entwickelt Yahoo nichts Eigenes, Neues? "Der Vorteil von PGP ist: Es wurde ausführlich getestet und optimiert", sagt Zhu. "Viele Menschen haben sich damit beschäftigt und sichergestellt, dass es wirklich ziemlich sicher ist."

Yahoo nutzt als Basis für sein Add-on einen Code von Google, das schon früher angefangen hatte, an einem ganz ähnlichen Projekt zu arbeiten. Der Vorteil: Yahoo-Nutzer werden auch mit Gmail-Kunden verschlüsselt kommunizieren können, und auch mit Nutzern von GnuPG, einer freien Alternative zu PGP.

Im Moment wird die Chrome-Erweiterung von Yahoo noch getestet, das Unternehmen hat den Quellcode veröffentlicht, damit externe Spezialisten ihn überprüfen können. Yahoo möchte die Erweiterung aber noch in diesem Jahr seinen Nutzern anbieten.

PGP war sozusagen Zhus Einstiegsdroge: Ihr Weg von der Highschool-Abbrecherin zur Hackerin habe nämlich mit einem "sehr paranoiden Freund am College" begonnen, sagt sie. "Er akzeptierte keine unverschlüsselten Mails von mir. Das motivierte mich, den Umgang mit PGP zu lernen." Heute hat Verschlüsselung für sie nichts mehr mit Paranoia zu tun, es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Für E-Mails, die sie unverschlüsselt schickt, entschuldigt sie sich mittlerweile.

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airstryke1337 15. Sep 2015

ja. nö.

airstryke1337 15. Sep 2015

wie wär's mit Verschlüsselung für webseiten per PGP? PGP kann eh alles, und is besser...

Arkarit 14. Sep 2015

Ach, noch etwas: Die "Vertuschung" muss ja nicht absichtlich sein. Irgendwelche bösen...

Baron Münchhausen. 11. Sep 2015

Über Ihre Fähigkeiten kann und will ich nicht urteilen. Ich denke aber, dass yahoo sie...

Trollmagnet 10. Sep 2015

So ist es. Außerdem hat ein Angreifer die Möglichkeit, den Login umzuleiten, wenn nicht...


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