Verschlüsselung: GPGMail-Beta für Yosemite veröffentlicht

Knapp drei Wochen nach der Veröffentlichung von Apples aktuellem Betriebssystems Mac OS X 10.10 alias Yosemite können dessen Nutzer ihren E-Mail-Verkehr wieder mit GPGMail verschlüsseln. Die Entwickler der Software haben eine Betaversion ihres Programms veröffentlicht, die noch zahlreiche Bugs enthalten kann. Für die finale Version wollen die Entwickler eine "geringe Gebühr" verlangen, schreiben sie auf ihrer Seite(öffnet im neuen Fenster) . Wann die kostenpflichtige Version erscheint, ist nicht bekannt.
Bisher war die GPG Suite kostenlos erhältlich. Nutzer konnten die Entwickler mit Spenden unterstützen. Als Apple am 16. Oktober 2014 sein aktuelles Betriebssystem Yosemite veröffentlichte, schrieben die GPG-Suite-Macher(öffnet im neuen Fenster) , dass sie ihre Software langfristig weiterentwickeln und pflegen wollen. Spenden reichten dafür nicht aus.
Kein Workaround mehr benötigt
In der neuen Version können Nutzer die GPG-Tools wieder direkt in Apple Mail verwenden. Zuvor mussten sich Anwender mit einem Workaround über die GPG-Dienste in Yosemite begnügen. Die GPG Suite für Yosemite nutzt die GnuPG-Tools 2.0.22. Aktuell ist Version 2.1.
Die GPG Suite ist eine OpenPGP-Lösung zur verschlüsselten und signierten E-Mail-Kommunikation. Nutzer können mit der in der GPG Suite enthaltenen Software GPG-Keychain-Schlüssel erstellen und verwalten. Die Installation des Programms ist einfach.
Auch die Mehrzahl der Golem.de-Redakteure, die mit Mac OS X arbeiten, nutzen die GPG Suite. Auf einer Kryptoparty im April 2014 richtete die Redaktion gemeinsam eine Verschlüsselung ein. Die entsprechenden Schlüssel finden sich im Impressum .



