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Blackberrys Messenger ist nicht vor den Ermittlungsbehörden sicher.
Blackberrys Messenger ist nicht vor den Ermittlungsbehörden sicher. (Bild: Blackberry)

Verschlüsselung: Blackberrys globaler Verschlüsselungskey ist bei der Polizei

Blackberrys Messenger ist nicht vor den Ermittlungsbehörden sicher.
Blackberrys Messenger ist nicht vor den Ermittlungsbehörden sicher. (Bild: Blackberry)

Blackberry hat den kanadischen Behörden offenbar Zugriff auf alle privaten Nachrichten von Blackberry-Kunden verschafft - zumindest theoretisch. Die Ermittlungsbehörden sind im Besitz des "Global Encryption Keys" von Blackberry.

Die kanadischen Behörden haben offenbar seit 2010 Zugriff auf alle Nachrichten, die private Blackberry-Nutzer mit dem integrierten Messenger untereinander austauschen. Das Unternehmen hat den kanadischen Ermittlungsbehörden dazu offenbar eine Kopie des privaten Verschlüsselungskeys gegeben, wie Vice News und Motherboard in einer gemeinsamen Untersuchung herausgefunden haben.

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Dieser Schlüssel ermöglicht laut den Recherchen die Entschlüsselung aller Nachrichten, die über die offiziellen Blackberry-Server versendet werden. Unternehmen und Regierungsstellen, die ihre eigenen Blackberry-Server betreiben, werden jeweils mit einem eigenen Schlüssel abgesichert und sind daher nicht betroffen.

Blackberrys Vorgehen wurde jetzt durch Gerichtsdokumente bekannt. Die kanadische Polizei hatte über mehr als zwei Jahre lang versucht, die Veröffentlichung abzuwehren, unterlag aber am Ende. Angeblich sollen mit Hilfe des Schlüssels mehr als eine Million Nachrichten entschlüsselt worden sein.

Ein "Global Encryption Key"

Blackberry verschlüsselt alle Nachrichten zwischen den Messengern mit einem "Global Encryption Key", der auf allen Blackberry-Geräten vorkonfiguriert ist. Damit bietet dieses System kein Perfect Forward Secrecy. Diese Form des Schlüsselaustauschs würde es unmöglich machen, Kommunikation im Nachhinein zu entschlüsseln, selbst wenn der Schlüssel abhandenkommt. Blackberry bietet damit nur eine Transportverschlüsselung an. Auch eine Verifikation der Gesprächspartner ist in dem Protokoll nicht vorgesehen.

In dem Gerichtsverfahren ging es um einen Mordfall in Kanada. Die Polizei hat mittlerweile sechs Männer wegen Mordes angeklagt, nachdem private Blackberry-Nachrichten der Männer, die nach dem Mord versendet wurden, mitgelesen und entschlüsselt wurden.


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Trollversteher 19. Apr 2016

Das ist bei iOS auch so - daher ja neulich die Probleme mit iPhones, die bei nicht...

Wahrheitssager 18. Apr 2016

Wieso symmetrisch ? Symmetrisch ist BBs Ansatz auch. Was du meinst ist asymmetrisch.

DY 18. Apr 2016

Eben. Er ist nur dann befugt, wenn er sich per Gericht, also richterlichen Beschluss ihm...

DY 18. Apr 2016

beides Mist für die Nutzer. Aber das war zu erwarten als Nachbarstaat der NSA und...

Wahrheitssager 16. Apr 2016

Oh ja vor allen Dingen, weil das null komma null Aussagt zur Dateiverschlüsselung oder...



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