Abo
  • Services:
Anzeige
Bald soll es abseits von DHL auch Paketkästen anderer Anbieter geben.
Bald soll es abseits von DHL auch Paketkästen anderer Anbieter geben. (Bild: DHL)

Versandhandel: DIN-Norm für Paketkästen für dieses Jahr geplant

Bald soll es abseits von DHL auch Paketkästen anderer Anbieter geben.
Bald soll es abseits von DHL auch Paketkästen anderer Anbieter geben. (Bild: DHL)

Noch in diesem Jahr soll eine erste DIN-Norm für Paketkästen fertiggestellt werden. Damit sollen die Ärgernisse bei der Paketzustellung ein für allemal abgestellt werden. Wer dann einen entsprechend normierten Paketkasten hat, kann von allen Zustellfirmen beliefert werden.
Von Ingo Pakalski

Der Onlinehandel boomt, aber ein Problem ist bislang nicht gelöst: Die reibungslose Paketzustellung. Wenn der Käufer am Tag der Zustellung nicht zu Hause ist, fängt der Ärger erst richtig an. Dann muss die Lieferung unter Umständen aus der Nachbarschaft oder beim nächsten Postamt abgeholt werden. Das kann zu erheblichen Verzögerungen führen und konterkariert die Bemühungen der Händler, möglichst schnell auszuliefern.

Anzeige

DHL hat den Anfang gemacht

Dieses Problem sollen Paketkästen lösen. Aber es zeichnet sich ein Sammelsurium unterschiedlicher Lösungen ab. Seit Mai 2014 bietet DHL für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern Paketkästen an. Mit einem 78 Liter großen Paketfach kostet der einfache Paketkasten 100 Euro, 270 Euro fallen für die Version mit einem 166-Liter-Fach an. Die Ausstattung kann dann noch erhöht werden und treibt den Preis mit allen Extras auf 570 Euro hoch.

Im Sommer dieses Jahres will Parcellock an den Start gehen, ein System von DPD, GLS und Hermes, das auch anderen Zustellfirmen offenstehen soll. Im Unterschied zum DHL-Paketkasten können auf den Parcellock-Kasten also mehrere Zustellfirmen zugreifen. Preise für die Parcellock-Kästen sind noch nicht bekannt.

Norm für Paketkästen in Arbeit

Die führenden Unternehmen aus der Zustellbranche sehen mittlerweile die damit entstehenden Probleme: Kunden müssten sich mehrere Lösungen hinstellen, um alle Paketlieferungen darüber abwickeln zu können. Das wird sich für viele Kunden finanziell kaum lohnen, da die Paketkästen mit entsprechenden Anschaffungskosten verbunden sind.

Für eine Lösung des Problems arbeiten die führenden Zustellunternehmen derzeit an einer DIN-Norm für Paketkästen. Die Ausarbeitung läuft noch und ein erster Entwurf einer Paketkasten-Norm soll bis Jahresende fertig sein, sagte der Leiter des betreffenden Arbeitskreises, Martin Jaeppche vom Lieferunternehmen TNT, Golem.de. Bis wann alle Arbeiten an der Norm abgeschlossen sein werden, ist noch nicht bekannt.

Norm beruht auf Freiwilligkeit

Wenn eine DIN-Norm verabschiedet ist, hat diese aber keinen bindenden Charakter. Die Einhaltung der Norm erfolgt auf freiwilliger Basis, sagte eine Sprecherin des Instituts für Normung Golem.de. Es hängt dann also von den Zustellfirmen ab, ob sich der Aufwand für die Ausarbeitung der Norm gelohnt haben wird. Da aber alle führenden Zustellfirmen dabei sind, die Norm auszuarbeiten, stehen die Chancen gut, dass am Ende auch entsprechende Produkte auf den Markt kommen.

Bei der Ausarbeitung der Norm müssen alle Beschlüsse einstimmig gefällt werden. Dadurch sollten am Ende alle Zustellunternehmen voll hinter der Norm stehen. Sie soll dann einen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und so die Effizienz des Zustellprozesses verbessern. Das gilt auch für den Kunden, dem dann egal sein kann, mit welchem Dienstleister eine Bestellung geliefert wird, wenn er einen DIN-Paketkasten besitzt.


eye home zur Startseite
ernstl 09. Apr 2016

Aber dann müsste der an der Frontscheibe des schrottreifen Ford-Transporters befestigte...

ChevalAlazan 08. Apr 2016

Übersetzung: "Änderung akzeptiere ich nur, wenn ich bestimmen darf, ob die Änderung...

Kleba 08. Apr 2016

Ist doch einfach zu lösen: Lesegerät an die Paket-Box halten, TAN wird angefordet und...

Prinzeumel 08. Apr 2016

Naja die 10 boxen sollen durch die norm ja eben verhindert werden. Bezüglich Versicherung...

aLpenbog 08. Apr 2016

Nun viele Extras sind dann aber unnötig aber auch zu den Preis kauf ich mir kein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, München, Düsseldorf
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, deutschlandweit
  3. BASF SE, Ludwigshafen
  4. Continental AG, Lindau am Bodensee, Frankfurt


Anzeige
Top-Angebote
  1. für 44,99€ statt 60,00€
  2. (u. a. Echo Dot für 34,99€ statt 59,99€)
  3. für 79,99€ statt 119,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  2. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  3. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um

  4. Core-i-Prozessoren

    Intel bestätigt gravierende Sicherheitsprobleme in ME

  5. Augmented Reality

    Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

  6. Lootboxen

    "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

  7. Stadtnetzbetreiber

    Von 55 Tiefbauunternehmen hat keines geantwortet

  8. Steuerstreit

    Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

  9. Zensur

    Skype ist in chinesischen Appstores blockiert

  10. Eizo Flexscan EV2785

    Neuer USB-C-Monitor mit 4K und mehr Watt für Notebooks



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: Wir brauchen Ethanol,Buthanol,Wasserstoff...

    maxule | 06:21

  2. Re: Ich weis ja nicht, warum man hier versucht...

    Ipa | 06:03

  3. Re: Also ich, Entwickler, Nerd, 23, Single bin...

    xMarwyc | 06:01

  4. Re: Der Artikel macht es unverständlich. Das...

    RichardEb | 05:18

  5. Steht doch auf der Datenschutz-Seite von Apple...

    xeneo23 | 04:15


  1. 17:45

  2. 17:20

  3. 17:06

  4. 16:21

  5. 15:51

  6. 15:29

  7. 14:59

  8. 14:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel