Abo
  • Services:
Anzeige
Lösungen für das smarte Zuhause gibt es viele (hier von Vodafone auf der Ifa 2014), aber kaum jemand wohnt so.
Lösungen für das smarte Zuhause gibt es viele (hier von Vodafone auf der Ifa 2014), aber kaum jemand wohnt so. (Bild: Vodafone)

Vernetztes Zuhause: Alles smart, oder was?

Lösungen für das smarte Zuhause gibt es viele (hier von Vodafone auf der Ifa 2014), aber kaum jemand wohnt so.
Lösungen für das smarte Zuhause gibt es viele (hier von Vodafone auf der Ifa 2014), aber kaum jemand wohnt so. (Bild: Vodafone)

Ein smartes Zuhause soll bequemer, sicherer und effizienter sein. Aber kaum jemand wohnt so. Warum eigentlich?
Von Eva Dignös

Die Zahnbürste sagt dem Smartphone, ob die Kauflächen unten rechts gut geputzt wurden. Die Türklingel überträgt Live-Videos aufs Handy, auf denen zu sehen ist, wer Einlass begehrt. Die Waschmaschine bestellt ihr Waschmittel selbst. Dank des Kühlschranks mit integrierten Kameras lässt sich vom Supermarkt aus überprüfen, ob noch genügend Milch da ist. Vernetzte Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte, Wlan und Bluetooth als Standardausstattung: Hat smarte Technik es in den Alltag der Massen geschafft? Oder ist das nur die Phantasie der Industrie, die mit dem intelligenten Zuhause Geld verdienen will?

Anzeige

Jetzt werde für Smarthome endlich der Durchbruch auf dem Markt kommen, versprechen Prognosen im Jahresturnus. Es gibt schon futuristische Musterhäuser, und auf den einschlägigen Technik-Messen ist das intelligente Zuhause ein großes Thema.

Aber wie sieht es im deutschen Alltag aus? Die Zahlen sind widersprüchlich: Einer Studie des Branchenverbandes Bitkom zufolge nutzen 14 Prozent der Deutschen Smart-Home-Anwendungen. Die aktuelle Erhebung Digital Market Outlook des Statistik-Portals Statista.com zählt aber gerade 300.000 vernetzte Haushalte - weniger als ein Prozent. Gerechnet wird damit, dass diese Zahl bis 2020 lediglich auf 2,4 Millionen wachsen wird, bei insgesamt knapp 40 Millionen Haushalten in Deutschland. Die unterschiedlichen Zahlen und Erwartungen mögen unter anderem damit zusammenhängen, dass der Begriff kaum zu definieren ist. Macht eine Schaltuhr für die Wohnzimmerlampe das Haus schon smart? Oder ein Fernseher, der auch Internet kann?

Plötzlich soll alles smart sein

Dass immer mehr Technik fürs Heim mit dem Etikett "smart" beworben wird, ist für Michael Krödel, Professor für Gebäudeautomation an der Hochschule Rosenheim, kein Beweis für den Durchbruch - im Gegenteil: "Damit tut man dem Thema keinen Gefallen." Der Verbraucher merke sich vor allem skurrile Anwendungen wie die per App steuerbare Toilettenspülung. "Dann denkt er sich: 'Okay, jetzt weiß ich, was Smarthome ist.' Und sagt: 'Das brauche ich nicht.'" Was braucht der Verbraucher denn? Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Fittkau & Maaß liegen drei Bereiche des Haushalts mit Abstand vorn, wenn es um intelligente Vernetzung geht: Die Hälfte der Befragten würde gerne ihre Heizung smart regeln, gut 40 Prozent interessieren sich für eine Fernsteuerung von Fenstern und Jalousien, 36 Prozent dafür, die Beleuchtung zu automatisieren. Doch aus Interesse wird selten ein Auftrag an den Handwerker.

"Die Verbreitung von Smarthome wird nicht über die Faszination angesichts einzelner technischer Lösungen funktionieren, sondern vor allem über konkrete Anwendungssituationen", sagt Birgit Wilkes, Professorin für Telematik an der Technischen Hochschule Wildau bei Berlin. Für den Senior könnte ein zentraler Lichtschalter am Bett das Aufstehen in der Nacht sicherer machen, der technikaffine Mittdreißiger findet es praktisch, wenn auf Knopfdruck das Wohnzimmerlicht gedimmt und der Beamer gestartet wird.

Was soll automatisiert werden? 

eye home zur Startseite
nicipei 04. Jun 2017

Hallo zusammen, im Rahmen meiner Bachelorarbeit am Marketing-Lehrstuhl der TU Dortmund...

Dor Nocci 26. Nov 2015

lol, bist du sicher, dass du mit dieser Meinung in einem IT-Forum richtig bist? :) Und...

RvdtG 26. Nov 2015

Bei der immer besseren (vorgeschriebenen) Dämmung hat eine Nachtabsenkung sowieso kaum...

RvdtG 25. Nov 2015

Das schon, aufstehen muss ich aber trotzdem.

Phreeze 25. Nov 2015

musst du ja nicht :-/ smarthome hätte mich 15000eur gekostet, da hab ich nur gelacht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. EWE TEL GmbH, Oldenburg
  2. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  3. Omnicare Pharma GmbH, Siegburg bei Bonn
  4. GERMANIA Fluggesellschaft mbH, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. 239,00€ inkl. Versand (Vergleichspreis ab 273,59€)
  2. (u. a. Asus Gaming-Monitor 299,00€, iPhone 8 64 GB 799,00€, Game of Thrones, Konsolen)
  3. (heute u. a. Star-Wars-Produkte, LG-TVs, Philips Wake-Up Lights, Galaxy A3, Osram Smart+ Plug)

Folgen Sie uns
       


  1. Private Division

    Rockstar-Games-Firma gründet Ableger für AAA-Indiegames

  2. Klage erfolgreich

    BND darf deutsche Metadaten nicht beliebig sammeln

  3. Neuer Bericht

    US-Behörden sollen kommerzielle Cloud-Dienste nutzen

  4. Übernahme

    Walt Disney kauft Teile von 21st Century Fox

  5. Deep Learning

    Googles Cloud-TPU-Cluster nutzen 4 TByte HBM-Speicher

  6. Leistungsschutzrecht

    EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

  7. E-Ticket Deutschland bei der BVG

    Bewegungspunkt am Straßenstrich

  8. Star Wars

    The-Last-Jedi-Update für Battlefront 2 veröffentlicht

  9. Airport mit 802.11n und neuere

    Apple sichert seine WLAN-Router gegen Krack-Angriff ab

  10. Bell UH-1

    Aurora Flight Sciences macht einen Hubschrauber zur Drohne



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kingdom Come Deliverance angespielt: Und täglich grüßt das Mittelalter
Kingdom Come Deliverance angespielt
Und täglich grüßt das Mittelalter

E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
E-Golf auf Tour
Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  1. Sattelschlepper Thor ET-One soll Teslas Elektro-Lkw Konkurrenz machen
  2. Einkaufen und Laden Kostenlose Elektroauto-Ladesäulen mit 50 kW bei Kaufland
  3. Uniti One Schwedisches Unternehmen Uniti stellt erstes Elektroauto vor

Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test: Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test
Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
  1. Alexa und Co. Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern
  2. Smarte Lautsprecher Google unterstützt indirekt Bau von Alexa-Geräten
  3. UE Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku

  1. Re: Was bedeutet mittlerweile Indie-Game?

    KillerKowalski | 18:17

  2. "Industriestandard"

    cicero | 18:14

  3. Re: in japan sind alle züge max 1min. verspätet

    Akaruso | 18:13

  4. Re: Golem Was soll das? Überschrift geht ja garnicht

    forenuser | 18:12

  5. Re: Wo man überall kostenlos laden darf...

    ChMu | 18:12


  1. 16:10

  2. 15:30

  3. 15:19

  4. 14:50

  5. 14:44

  6. 14:43

  7. 14:05

  8. 12:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel