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Kein schnelles Gesetz geplant

Dennoch sind die Prüfgesellschaften bereits im Bundesverkehrsministerium vorstellig geworden. Das Ministerium bestätigte auf Anfrage von Golem.de, dass die Organisationen bereits Gelegenheit gehabt hätten, ihr gemeinsames Konzept vorzustellen. Was die Speicherung und Herausgabe von Fahrzeugdaten betrifft, beschäftigt sich das Ministerium derzeit jedoch vor allem mit einer Regelung für hochautomatisierte und autonome Autos.

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Die Regierung bereite dazu eine Verordnung vor, die die Details zu den gesetzlich vorgeschriebenen Datenspeichern regele. "Die Übertragung und Speicherung von Daten, die aufgrund der Vernetzung von Fahrzeugen (V2X) ausgetauscht werden, ist gesondert zu betrachten. Hier sind die Beratungen sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene noch nicht abgeschlossen", teilte das Ministerium weiter mit.

Auch Verbraucherschützer fordern Trust-Center

Unterstützung erhalten die Prüfgesellschaften mit ihren Plänen von den Verbraucherschützern. So wird in einem juristischen Gutachten für den Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) ebenfalls der Aufbau eines Trust-Centers gefordert, "das Verkehrsdaten für das reibungslose Funktionieren der intelligenten Verkehrsinfrastruktur verarbeitet und bereitstellt und dabei die geltenden aktuellen Datensicherheits- und Datenschutzstandards einhält" .

Das Gutachten aus dem Dezember 2016 (PDF) schlägt dabei vor, über eine Public-Key-Infrastruktur den Fahrzeugen Signaturen zu vergeben. "Hierdurch werden dem Fahrzeug Signaturen zugewiesen, die einerseits eine eindeutige Identifizierbarkeit der Quelle einer übertragenen Information gewährleisten, andererseits ausschließen, dass personenbezogene Details über den Fahrer oder das Fahrzeug veröffentlicht werden", heißt es weiter.

Sicherheitsbehörden interessiert

Das Trust-Center könnte als "neutrale Instanz" darüber hinaus Daten für "Auskunftsersuchen" bereitstellen, wie sie bei Unfällen mit hochautomatisierten Autos erforderlich sein könnten. Das bedeutet jedoch, dass die Daten damit nicht anonymisiert gespeichert werden dürfen, sondern sich einem konkreten Fahrzeug zuordnen lassen müssten.

Für solche personenbezogenen Daten gibt es offenbar noch einen weiteren Interessenten: die Sicherheitsbehörden. So berichteten die Zeitungen der Madsack-Gruppe am Mittwoch, dass das Thema Fahrzeugdaten auch auf der anstehenden Innenministerkonferenz auf der Tagesordnung stehe. Wegen der Debatte um den Zugriff auf smarte Lautsprecher wie Alexa ist ein wenig untergegangen, dass ein Schwerpunkt der Tagung der Umgang mit Daten bilden soll, "die Computer in privat genutzten Fahrzeugen sammeln". Denn es sei "bislang völlig ungeklärt, wie mit diesen Daten künftig in sicherheitspolitischer Hinsicht umgegangen werden soll", schrieben die Zeitungen.

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quineloe 18. Jun 2019

Student fährt in 30er Zone mit 73 km/h auf der Busspur und fährt dabei ein Kind tot...

quineloe 17. Jun 2019

Weil der profitablste Blitzer dieses Landes sogar vorher mit einem Radarwarnschild...

chefin 14. Jun 2019

Und das alles nur weil andere Menschen ihre Daten teilen statt wie du zu verstecken. In...

UVzk 09. Jun 2019

Nicht wie im Satz davor durch Vergleich mit Unfällen suggeriert wird Teslafahrer. Was...

teenriot* 07. Jun 2019

Ja was soll an der Verwendung eines Spruches schon menschenverachtend und...


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