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Das vernetzte Fahren erforderte eine permanente Funkverbindung der Fahrzeuge.
Das vernetzte Fahren erforderte eine permanente Funkverbindung der Fahrzeuge. (Bild: Deutsche Telekom)

Mobilfunk der Zukunft: 5G

Mobilfunk entwickelt sich aber weiter. Während heute noch 4G/LTE, der Stand der Dinge ist, wird in den Laboren und Entwicklungsabteilungen längst an 5G geforscht, was ab 2020 an den Start gehen und damit auch in den Autos Einzug halten wird.

Derzeit wird ein neuer Funkstandard unter dem Arbeitstitel 5G NR (New Radio) entwickelt. Das Ziel ist eine möglichst geringe Signallaufzeit (Latenz) , denn während der Fahrt kommt es auf blitzschnelle Reaktionszeiten an, damit es nicht kracht.

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Die fünfte Generation könnte auf Frequenzen oberhalb von 6 GHz oder sogar zwischen 40 und 60 GHz funken, da nur dort noch größere freie Frequenzbereiche zur Verfügung stehen. In Japan oder Südkorea will man damit zunächst olympische Stadien mit extrem hoher Bandbreite ausstatten, aber in privaten Autos, Taxis, Omnibussen oder Eisenbahnzügen könnte diese Technik schnell Einzug halten.

Für flächendeckende Versorgung braucht man niedrige Frequenzbereiche, hier wird noch auf längere Zeit LTE als Funktechnologie vorherrschen, wie es der Industrieverband NGMN (Next Generation Mobile Networks, Mobilfunknetze der nächsten Generation) in einem Weißbuch festgestellt hat. Aber auch LTE wird zu immer kürzeren Antwortzeiten (Ping, Latenz) und immer höherer Kapazität führen. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass LTE - und LTE-V - alle Anwendungsfälle abdecken wird, höchstens für spezielle Konvois könnte die neue Funktechnik von 5G NR einen Vorteil bieten, nämlich für ultra dense platooning, also Konvois mit wenigen Metern Abstand.

Ein Ausblick

Derzeit läuft in den USA ein Gesetzgebungsverfahren, um 802.11p für Neufahrzeuge verpflichtend zu machen. Dieser Prozess ist aber aufgrund vieler Bedenken bereits stark verzögert worden und kam vor den Präsidentschaftswahlen nicht mehr zum Abschluss.

Parallel dazu setzt China bereits klar auf LTE-V. Die NGMN, ein globaler Zusammenschluss von Netzbetreibern, hat eine Arbeitsgruppe unter der Führung von China Mobile und Deutscher Telekom gegründet, um zu einer koordinierten Einführung von LTE-V zu kommen.

Die EU-Kommission befürwortet in ihrer Strategie für Kooperative Intelligente Verkehrssysteme den Mix beider Techniken, um bereits getätigte Investitionen in 802.11p zu schützen. Es wird jedoch erwartet, dass 5G künftig eine große Rolle spielen wird. EU-Digitalkommissar Günther Oettinger moderierte einen Prozess mit Automobil- und Kommunikationsindustrie in Europa, um zu einer koordinierten, frühzeitigen Einführung von Car2X-Netzen zu kommen. Derzeit gibt es dort aber lediglich für die Erprobung von LTE-V konkrete Pläne. Ende September gründeten die Autohersteller Audi, BMW und Daimler zusammen mit den Ausrüstern Ericsson, Huawei, Intel und Nokia die 5G Automotive Association (5GAA), um Funktionen wie das vernetzte automatisierte Fahren, ortsunabhängigen Zugang zu Diensten und intelligente Verkehrslösungen für die Smart City zu unterstützen.

Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom favorisieren für die Car2X-Kommunikation LTE-basierte Technologien, da diese von den vorhandenen Netzen profitieren können und sich leicht in die bestehenden Netze wie auch in die Fahrzeuge integrieren lassen. Daher unterstützen die Bonner Tests mit den Bauteilelieferanten, den Netzbetreibern der Automobilindustrie, beispielsweise durch Feldtests auf der Autobahn A9, aber auch diesbezügliche Aktivitäten der EU Kommission sowie der Netzbetreiberorganisationen, etwa im NGMN.

 Was darf der Spaß kosten?

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IchBIN 19. Dez 2016

Klar, so eine Entwicklung ist was langfristiges - wenn das morgen eingeführt würde...

Procyon 19. Dez 2016

Bevor ich mir sorgen über diese ganzen Probleme mache, sollte man sich doch erst mal...

IchBIN 19. Dez 2016

1. Irgendjemand wird ein Geschäftsmodell auf diesen Daten basierend entwickeln - und die...



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