Abo
  • Services:
Anzeige
Das vernetzte Fahren erforderte eine permanente Funkverbindung der Fahrzeuge.
Das vernetzte Fahren erforderte eine permanente Funkverbindung der Fahrzeuge. (Bild: Deutsche Telekom)

Was darf der Spaß kosten?

Für 802.1pp gehen Experten derzeit von Kosten von rund 100 Euro pro Fahrzeug für ein entsprechendes Funkmodul inklusive Software aus. Diese Kosten fallen bei der Nutzung von LTE-V2V weg, da das bereits vorhandene LTE-Modul genutzt werden kann. Das hängt vom eingebauten Chipsatz ab, in der Regel wird ein Software-Update ausreichen.

Demgegenüber stehen aber laufende Kosten für die Nutzung einer SIM-Karte im Netz des örtlichen Mobilfunkanbieters, zum Beispiel Telekom, Vodafone oder Telefónica O2, besonders, wenn nicht der für die Autos reservierte Frequenzbereich bei 5,9 GHz, sondern Frequenzen der lizenzierten Mobilfunker genutzt werden sollen.

Anzeige

Wie läuft der Start ab?

Während 802.11p auf direkte Kommunikation zwischen zwei Fahrzeugen angewiesen ist, die Kommunikationspartner sich also innerhalb einer maximalen Reichweite von 200 bis 300 Metern befinden müssen, kann LTE-V2V im normalen Mobilfunknetz über die Basisstation des Netzbetreibers auch andere Autos erreichen, die weiter entfernt sind.

Gerade während der Hochlaufphase, wo es nur eine kleinere Anzahl von Autos auf den Straßen gibt, die schon mit der neuen Technik ausgestattet sind, lässt sich damit die Wahrscheinlichkeit, dass eine abgesetzte Nachricht auch einen Empfänger erreicht, deutlich erhöhen. Bereits bei einer kleineren Anzahl mit der neuen Technik ausgerüsteter Fahrzeuge ergibt sich somit ein Nutzen von direkter Kommunikation.

Der langen Rede kurzer Sinn

Kurz gesagt: Wenn wenig auf den Straßen los wäre, hätte 802.11p hinsichtlich der Wirksamkeit Vorteile, die sich aber schnell ins Nachteil verkehren, wenn die Netzlast zunimmt, weil viele Fahrzeuge gleichzeitig kommunizieren wollen.

Die Qualität von LTE-V ist vorhersehbarer und zuverlässiger, weil das Netz die Kontrolle über die Kanalbelegung behält, was nicht von der Last abhängt. Durch die Auswahl von Frequenzen mit höherer Reichweite, zum Beispiel 700, 800 oder 900 MHz, steigt auch die Reichweite von LTE-V gegenüber 802.11p. Daneben profitiert eine LTE basierende Lösung von vielen bereits verwendeten LTE-fähigen Geräten, die laufend weiterentwickelt werden.

 LTE-V2V statt 802.11pMobilfunk der Zukunft: 5G 

eye home zur Startseite
IchBIN 19. Dez 2016

Klar, so eine Entwicklung ist was langfristiges - wenn das morgen eingeführt würde...

Procyon 19. Dez 2016

Bevor ich mir sorgen über diese ganzen Probleme mache, sollte man sich doch erst mal...

IchBIN 19. Dez 2016

1. Irgendjemand wird ein Geschäftsmodell auf diesen Daten basierend entwickeln - und die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  2. Bilfinger SE, Mannheim
  3. IHK für München und Oberbayern, München
  4. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. GTA V PS4/XBO für 27,00€ und Fast & Furious 1-7 Box Blu...
  2. (u. a. Wolverine 1&2, Iron Man 1-3 und Avengers)
  3. (u. a. Total War: WARHAMMER 24,99€ und Rome: Total War Collection 2,75€)

Folgen Sie uns
       


  1. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  2. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  3. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Mrs. MINT

  4. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  5. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  6. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  7. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017

  8. Sony

    20 Millionen Playstation im Geschäftsjahr verkauft

  9. Razer Lancehead

    Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  10. TV

    SD-Abschaltung kommt auch bei Satellitenfernsehen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. e.GO Life Elektroauto aus Deutschland für 15.900 Euro
  2. Elektroauto VW testet E-Trucks
  3. Elektroauto Opel Ampera-E kostet inklusive Prämie ab 34.950 Euro

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Snap Spectacles im Test: Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
Snap Spectacles im Test
Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
  1. Kamera Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder
  2. Snap Spectacles Snap verkauft Sonnenbrille mit Kamera für 130 US-Dollar
  3. Soziales Netzwerk Snapchat geht an die Börse - und Google profitiert

  1. Re: alternative Demokratie

    Bosshaft | 13:23

  2. Re: Willkommen beim Early Access

    evergreen | 13:23

  3. Headset

    evergreen | 13:21

  4. Re: an alle Debian Mitarbeiter ...

    FreiGeistler | 13:17

  5. Re: Und wohin mit den ganzen Leitungen?

    picaschaf | 13:12


  1. 12:56

  2. 12:15

  3. 09:01

  4. 08:00

  5. 18:05

  6. 17:30

  7. 17:08

  8. 16:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel