Abo
  • Services:
Anzeige
Die Bodensensoren von Bosch sollen freie Parkplätze anzeigen.
Die Bodensensoren von Bosch sollen freie Parkplätze anzeigen. (Bild: Bosch)

Vernetztes Fahren: Bosch will (fast) alle Parkplatzprobleme lösen

Die Bodensensoren von Bosch sollen freie Parkplätze anzeigen.
Die Bodensensoren von Bosch sollen freie Parkplätze anzeigen. (Bild: Bosch)

Mit einer ganzen Reihe von neuen Technologien sollen die Suche nach Parkplätzen und das Ein- und Ausparken erleichtert werden. Bosch entwickelte dazu einen eigenen Bodensensor und plant einen Parkhauspiloten bis 2018.

Der Bosch-Konzern will mit einer ganzen Reihe von neuen Entwicklungen das leidige Problem der Parkplatzsuche reduzieren und die Einparkvorgänge leichter und sicherer machen. Das Unternehmen präsentierte dazu am Freitag in Stuttgart Details zu Projekten, die in den kommenden Jahren in der Praxis getestet werden sollen. Dazu gehört unter anderem das sogenannte Community Based Parking, bei dem Autos im Vorbeifahren mit ihren Ultraschallsensoren freie Parkplätze erkennen und an ein Hersteller-Backend senden sollen.

Anzeige

Zudem präsentierte das Unternehmen eine neue Technik für ein "Aktives Parkraummanagement", das noch in diesem Sommer im Raum Stuttgart an mehr als 2.000 Park&Ride-Parkplätzen getestet werden soll. Für diesen Zweck entwickelte Bosch einen neuen Bodensensor, der mit Hilfe von Magnetfeld- und Radardetektion einen freien Parkplatz erkennen und per Funk einem Router melden soll. Der batteriebetriebene Sensor, der sich sogar auf den Asphalt kleben lässt, soll eine Laufzeit von sieben Jahren haben.

Parkhauspilot bis 2019

Bis zum Jahr 2018 will Bosch zudem einen einsatzfähigen Parkhauspiloten entwickeln. Beim sogenannten automatischen Valet-Parken gibt der Autofahrer sein Fahrzeug am Eingang eines Parkhauses ab und lässt den Wagen dann alleine einen Parkplatz suchen und einparken. Per Smartphone-App kann man das Auto dann auch wieder vorfahren lassen. Möglich wird dieses autonome Einparken laut Bosch "mit Hilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur, der Bordsensorik des Fahrzeugs und der Vernetzung von beidem". Alle erforderlichen Komponenten dazu will das Unternehmen im eigenen Haus entwickeln. Das Projekt will Bosch in Kooperation mit Autohersteller Daimler anbieten.

Ein weiteres Assistenzsystem soll das Einparken in der heimischen Garage oder auf dem fest zugeordneten Tiefgaragenstellplatz erleichtern. Voraussichtlich bis 2019 soll der Homezone-Parkassistent serienreif sein. Er soll in der Lage sein, verschiedene Parkmanöver zu lernen und speichern zu können. Das Auto fährt anschließend alleine zu einem bis zu 100 Meter entfernten Parkplatz. Der Fahrer kann sich dabei entscheiden, ob er im Fahrzeug sitzen bleibt oder von außen per Smartphone den Einparkvorgang überwacht.

Technik soll besser als Menschen einparken

Ähnlich wie bei der Einparkhilfe in der neuen Mercedes-Benz E-Klasse, die jedoch nicht von Bosch stammt, erkennt das Auto Hindernisse auf dem Weg und stoppt dann automatisch. Falls möglich, werden Hindernisse selbstständig umfahren. Beim Ausparken kann der Fahrer ebenfalls entscheiden, ob er im Wagen sitzen möchte oder sein Fahrzeug von außen per Smartphone steuert.

Nach Ansicht von Bosch sprechen viele Gründe dafür, moderne Technik bei der Parkraumdetektion einzusetzen oder die Autos möglichst automatisch einparken zu lassen. "Wo der Mensch beim Einparken überfordert ist, kann unsere Technik übernehmen", sagte Geschäftsführer Dirk Hoheisel bei der Präsentation. Die Technik "parkt besser ein als die meisten Menschen". Zudem koste die Suche nach einem Parkplatz regelmäßig Zeit und Nerven. Rund 30 Prozent des innerstädtischen Verkehrs werden angeblich durch Parkplatzsuche verursacht.

Aus diesem Grund arbeitet derzeit eine ganze Reihe von Firmen an Konzepten für eine intelligente Parkraumüberwachung. Siemens testet eine Parkplatzerkennung per Radarsensoren in Berlin. Das Münchener Startup Cleverciti Systems setzt hingegen auf optische Sensoren, die an einer Straßenlaterne befestigt werden können. Swisscom testet ein System, das auf einer Magnetfelddetektion basiert.

Neues Konzept für Bodensensoren 

eye home zur Startseite
M_L 12. Apr 2016

Ja, die Genauigkeit von GPS und Funk-Triangulation ist mir bekannt. Aber eine Parklücke...

MarioWario 11. Apr 2016

Siehe bei iTunes: Freakonomics Episode 161 'Parking Is Hell' https://itunes.apple.com/de...

dabbes 11. Apr 2016

Aber irgendwann fährt Mutti dich nicht mehr ;-)

photoliner 11. Apr 2016

Kann man beides recht zügig durch Bilderkennung realisieren. Dann braucht man auch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Cassini AG, verschiedene Standorte
  2. Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Laupheim
  3. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. Daimler AG, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 352,99€
  2. auf Kameras und Objektive
  3. 17,99€ statt 39,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: Steuergeldverschwendung

    locke.d | 18:52

  2. Re: Sony xperia z5c

    smabalambajamba | 18:52

  3. Re: Breitbandausbau fördern aber weiter...

    spezi | 18:51

  4. Re: 30¤ wtf?

    leMatin | 18:49

  5. Re: E-Autos sind das falsche Produkt

    css_profit | 18:47


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel