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Thermostat der Google-Tochterfirma Nest
Thermostat der Google-Tochterfirma Nest (Bild: George Frey/Reuters)

Vernetzte Thermostate: Nest wird Google nun doch Nutzerdaten geben

Thermostat der Google-Tochterfirma Nest
Thermostat der Google-Tochterfirma Nest (Bild: George Frey/Reuters)

Als Google den Hersteller vernetzter Thermostate übernahm, beteuerte der Nest-CEO noch, nichts würde sich ändern. Das ist jetzt hinfällig. Aber ein Skandal ist es nicht.

Das ging schnell. Im Januar hatte Google bekannt gegeben, die Firma Nest für 3,2 Milliarden Dollar übernehmen zu wollen. Nest stellt schicke vernetzte Thermostate und Rauchmelder her. Nest-CEO Tony Fadell hatte unmittelbar danach den Eindruck erwecken wollen, in absehbarer Zeit keine Daten mit Google zu teilen. Auf die spezifische Frage danach sagte er: "Unsere Datenschutzbestimmungen bleiben exakt unsere Datenschutzbestimmungen, die ändern sich nicht. [...] Es gibt keine Pläne." Seine Aussage ist nun hinfällig.

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Die Geräte von Nest werden einige Daten an Google weiterleiten. Vor allem, wann jemand zu Hause ist, möchte Google wissen. Das sagte Matt Rogers, Mitgründer von Nest, nun in einem Interview mit dem Wall Street Journal.

Allerdings schleicht sich Google keineswegs klammheimlich in die Wohnungen seiner Nutzer. Nest-Käufer mussten erstens damit rechnen, dass Google irgendwann doch Daten der "smarten" Thermostate haben wollen würde. Nest-CEO Fadell wollte im Januar explizit keine Garantie geben, dass so etwas niemals passieren würde.

Zweitens wird es eine Opt-in-Option geben. Das heißt, Nest-Käufer müssten der Datenweitergabe ausdrücklich zustimmen, wie Matt Rogers sagte. Wenn sie das machen, können sie zum Beispiel die Temperatur in ihrem Haus per Spracheingabe durch eine künftige Google-App regeln. Eine andere App, der virtuelle Assistent Google Now, könnte das sogar automatisch tun, wenn er erkennt, dass ein Nutzer nach Hause kommt.

Drittens weiß Google ohnehin schon recht sicher, ob die Nutzer von Google Now zu Hause sind oder nicht. Genau dafür installieren sie die App schließlich. Sie soll bei der Tagesplanung helfen und zum Beispiel selbsttätig darauf hinweisen, wann man sich auf den Weg zu einem Termin machen sollte, unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage. Ohne entsprechende Daten geht das nicht.

Google und Nest haben es nun selbst in der Hand, die Datenweitergabe an ihre Kunden so transparent zu kommunizieren, dass diese nicht vor den Kopf gestoßen werden. Aber vor dieser Herausforderung steht Google ohnehin mit jeder neuen Firmenübernahme und jedem neuen Dienst, der Daten für das Unternehmen produziert.

Google ist auch nicht das einzige Unternehmen, das Nest-Daten bekommen wird. Nest hat gestern angekündigt, seine Schnittstelle für Dritte zu öffnen. Die können so eigene Anwendungen entwickeln, um die Funktionen von Nest zu ergänzen. Mercedes gehört zu den ersten Partnern: Das Auto kann dem Thermostat ein Signal senden, wenn der Besitzer auf dem Heimweg ist.

Nest wurde schon gehackt 

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F4yt 25. Jun 2014

Kann mir aber keiner erzählen, dass die Telefone, die inzwischen stellenweise...

Niaxa 25. Jun 2014

Klar in Verbindung mit FB gewinnt FB aber WA alleine sammelt ja nur Adressbücher und...

Niaxa 25. Jun 2014

Naja, wenn ich mir ansehe, das es durchaus noch Handys gibt, die eben nur SMS senden und...



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