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Vernetzte Mobilität: Verkehrsunternehmen könnten Datenaustauschpflicht bekommen

Das Bundesverkehrsministerium prüft, ob Verkehrsunternehmen verpflichtet werden könnten, ihre Plattformen zu öffnen und so übergreifende Apps zu ermöglichen, die Buchungen und Zahlungen vereinfachten.
/ Andreas Donath
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Wie nutzen wir künftig die Straßen und Wege? (Bild: Pexels)
Wie nutzen wir künftig die Straßen und Wege? Bild: Pexels / CC0 1.0

Verbraucher können künftig möglicherweise über eine einzelne App unterschiedliche Tickets im ÖPNV kaufen, Fernverkehrsfahrscheine buchen, einen Mietwagen oder E-Scooter ausleihen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur will einem Bericht des ARD-Mittagsmagazins(öffnet im neuen Fenster) zufolge prüfen, ob Verkehrsunternehmen zur Zusammenarbeit für multimodale Apps verpflichtet werden könnten.

Dann wäre die Programmierung übergreifender Apps leichter, denn dann könnten über APIs Angebote verzahnt gebucht werden. Ziel sei, "dass Wirtschaftsunternehmen die Daten teilen, wenn es einen Nutzen für den Verbraucher hat", sagte Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, dem ARD-Mittagsmagazin.

In anderen Ländern, etwa Finnland, sei dieser Datenaustausch zwischen Anbietern per Gesetz vorgeschrieben. "Wir überlegen, ob wir eine ähnliche gesetzliche Verpflichtung schaffen wie es in Finnland der Fall ist."

Aktuell gibt es zwar schon Modellprojekte, doch diese basieren auf freiwilliger Teilnahme der Anbieter. So gibt es beispielsweise in Berlin die App Jelbi von Trafi, die unterschiedliche Transportmittel vernetzt. S-Bahn, BVG, Nextbike, Emmy, Miles und Tier sowie Taxibetriebe und weitere Anbieter arbeiten dabei zusammen.


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