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Vernetzte Lautsprecher: Sonos schließt ältere Produkte von weiterer Entwicklung aus

Sonos wird bald einige ältere Produkte nicht länger mit neuen Software-Updates versorgen. Dazu gehört auch die erste Generation des Play 5. Wer die nicht mehr unterstützten Geräte weiter nutzen will, darf dann auf neueren Sonos-Geräten keine Updates mehr installieren.

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Keine Updates mehr für ältere Sonos-Produkte.
Keine Updates mehr für ältere Sonos-Produkte. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Für langjährige Sonos-Kunden ändert sich im Mai 2020 einiges. Sechs ältere Sonos-Produkte werden nicht länger mit Software-Updates versorgt. Die Geräte können zwar auch nach diesem Zeitpunkt weiter verwendet werden, aber bereits bei der Nutzung mit neueren Sonos-Komponenten gibt es Einschränkungen.

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Noch vor etwa drei Jahren rühmte sich Sonos damit, dass alle Produkte des Herstellers den gesamten Funktionsumfang des Ökosystems abdecken. Seit der Einführung von Airplay 2 im Sommer 2018 gilt das nicht mehr und künftig werden ältere Produkte noch stärker als bisher von der weiteren Entwicklung abgehängt - je nach Konfiguration beim Kunden gilt das auch für neuere Geräte.

Wer die betroffenen Alt-Modelle mit neueren Sonos-Geräten nutzt, darf Letztere nicht mit neuen Updates versorgen. Ansonsten können ältere Modelle nicht mehr in ein Sonos-System integriert werden. Das bedeutet, dass in diesem Fall alle eigenen Sonos-Geräte von neuen Funktionen ausgeschlossen werden. Wer auch künftig alle neuen Sonos-Funktionen erhalten will, muss sich von den ausgemusterten Geräten trennen oder kann sie nach dem Stichtag nicht mehr verwenden.

Geräte bleiben prinzipiell funktionsfähig

Sonos begründet den Schritt damit, dass die betroffenen Geräte "in Bezug auf Arbeitsspeicher und Rechenleistung inzwischen an ihre technischen Grenzen gekommen" seien. Somit wird es für diese Modelle auch keine neuen Funktionen mehr geben. Zu den betroffenen Geräten gehört der Play 5 der ersten Generation, der 2009 auf den Markt gekommen ist. Zudem sind die Modelle der Reihe Zone Player sowie Connect und Connect Amp betroffen.

Zudem wird die Sonos Bridge nicht mehr länger unterstützt, die vor allem für ältere Sonos-Geräte als Zubehör gedacht ist. Die Display-Fernbedienung CR200 von Sonos wird ebenfalls keine weiteren Updates mehr erhalten. Wir haben bei Sonos nachgefragt, wie viele der alten Geräte noch aktiv im Einsatz sind oder wie hoch der Anteil an allen Sonos-Geräten ist. Das Unternehmen wollte solche Zahlen nicht mitteilen.

Sonos betont, dass die Geräte auch nach diesem Zeitpunkt funktionsfähig bleiben, aber eben nur, sofern keine neueren Sonos-Geräte verwendet werden und für diese keine Updates eingespielt werden. Es ist möglich, die ausgemusterten Modelle auch nach Mai 2020 in ein bestehendes System mit neueren Komponenten zu implementieren, aber nur, wenn seitdem kein Sonos-Gerät aktualisiert wurde.

Preisnachlass beim Kauf neuer Sonos-Produkte

Ende Oktober 2019 hatte Sonos ein sogenanntes Trade-Up-Programm gestartet, bei dem Kunden ältere Sonos-Produkte ausmustern können und dafür einen Preisnachlass von 30 Prozent bei der Anschaffung neuer Geräte erhalten. Dieses Programm will Sonos weiterhin anbieten. Es ist für die Produkte gedacht, die ab Mai 2020 keine Updates mehr erhalten werden.

Der Kunde kann das für den Austausch vorgesehene Geräte entweder kostenlos an Sonos zurückschicken oder es selbst entsorgen. Dafür wird der Lautsprecher vom Hersteller in einen sogenannten Recycling-Modus versetzt. Dieser Modus verhindert, dass der Lautsprecher weiterhin genutzt werden kann.

Da Sonos den Kunden anbietet, die Lautsprecher auch selbst zu entsorgen, soll sichergestellt werden, dass die Geräte garantiert nicht mehr verwendet werden können und auch ein Weiterverkauf nicht infrage kommt. Auch andere Hersteller bieten Rabatte im Tausch gegen gebrauchte Geräte und vielfach müssen die Geräte dann zwingend zu den Herstellern geschickt werden. Auf diesen Zwang verzichtet Sonos und hat sich daher dafür entschieden, die Geräte unbrauchbar zu machen.

Spezieller Recycling-Modus

Nach Sonos' Auffassung sei Recycling vor Ort "umweltfreundlicher als schwere Produkte zu verpacken und an Sonos zurückzuschicken". Der Recycling-Modus ist nur für die Produkte des Trade-Up-Programms verfügbar, auf anderen Sonos-Produkten ist der Modus nicht aktivierbar.

Sobald der Recycling-Modus aktiviert ist, kann das betreffende Gerät noch 21 Tage verwendet werden, dann geht es in diesen speziellen Modus. In diesem Modus ist das Gerät de facto nicht mehr benutzbar. Sonos weist im Gespräch mit Golem.de darauf hin, dass es mehrere Rückfragen gibt und ein mehrstufiger Prozess durchlaufen wird, ehe der Recycling-Modus aktiviert wird. Damit soll verhindert werden, dass das versehentlich passiert.

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  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

mgutt 25. Jan 2020 / Themenstart

Der Sonos Chef hat nun angekündigt einen Rückzieher zu machen. So viel zum Thema die CPU...

Gz 22. Jan 2020 / Themenstart

Wenn ich nicht lache Das ist genauso wie die Nutzung von iPhone und iPad Ab einer...

Mumu 22. Jan 2020 / Themenstart

Ich hatte auch nachgedacht Sonos zu kaufen. Aber entschied mich für Du redest hier von 2...

zonk 22. Jan 2020 / Themenstart

Du hast vollkommen Recht. Leider habe ich viel Blech daheim stehen, dass mit jedem...

Der Supporter 21. Jan 2020 / Themenstart

Ja und? Das ist absolut freiwillig. Es gibt keinen Zwang, dir neue Geräte zu kaufen...

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