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Das Linx 2 von Resound ist mit dem Smartphone vernetzt und hinter dem Ohr fast nicht zu erkennen.
Das Linx 2 von Resound ist mit dem Smartphone vernetzt und hinter dem Ohr fast nicht zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Vernetzung ist noch ein Problem

Da das Hörgerät direkt mit dem Smartphone verbunden ist, kann es wie ein Bluetooth-Kopfhörer eingesetzt werden und ich kann Musik über das Gerät hören. Viele nutzen es auch zur Navigation des Autos, da die gesprochenen Befehle der Navigationssoftware so für die meisten Hörgerätenutzer wesentlich verständlicher sind. Aber auch das Audiosignal des Fernsehers kann an das Hörgerät übertragen werden. Hierfür gibt es spezielles Zubehör, das direkt an den Fernseher angeschlossen werden kann.

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  • In der App können Hörgeräteträger viele Filter nachjustieren... (Resound/Screenshot: Golem.de)
  • ... und so etwa die Sprachverständlichkeit erhöhen... (Resound/Screenshot: Golem.de)
  • ... oder starkem Wind entgegenwirken. (Resound/Screenshot: Golem.de)
  • Bass und Höhen können die Nutzer leicht anpassen. Wer die Frequenzen genauer angepasst haben will, muss zum Hörgeräteakustiker. (Resound/Screenshot: Golem.de)
  • Wer TV schaut, kann auch die Umgebungsgeräusche hinzuschalten, um sich etwa unterhalten zu können. (Resound/Screenshot: Golem.de)
  • Und wer seine Hörgeräte verlegt, kann sie mit dem Finder schneller finden. (Resound/Screenshot: Golem.de)
  • Das Resound Linx 2 ist sehr klein ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und fällt kaum auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Resound Linx 2 ist hinter dem Ohr kaum zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wer TV schaut, kann auch die Umgebungsgeräusche hinzuschalten, um sich etwa unterhalten zu können. (Resound/Screenshot: Golem.de)

Die Vernetzung ist allerdings immer noch ein Problem. Eine große Baustelle ist laut dem Geschäftsführer von Resound Deutschland, Joachim Gast, immer noch die Kommunikation zwischen Hörgerät und Smartphone: Träger von Hörgeräten erwarten Akkulaufzeiten von mehreren Tagen - idealerweise eine Woche. Würde einfach Bluetooth 4.0 zur Datenübertragung verwendet, würden die Hörgeräte durch die kompakte Bauweise und die kleinen Batterien kaum einen Tag halten.

Ein angepasstes Bluetooth

Deswegen verwendet Resound zur Kommunikation ein angepasstes Bluetooth-LE-Protokoll, um auch Audiodaten übertragen zu können; der Standard sieht das eigentlich nicht vor. Das angepasste Protokoll wurde von Apple entwickelt und ist deswegen nur in Geräten mit iOS implementiert. Eigentlich könnten es auch die vielen Hersteller von Android-Geräten mit ihren Custom-ROMs unterstützen, doch sparen sich die meisten die Arbeit. Laut Resound ist es auch schon vorgekommen, dass Hersteller mit einem Update das angepasste Protokoll wieder entfernt haben, so dass sich Nutzer von Hörgeräten mit einem entsprechenden Smartphone nicht mehr mit diesem verbinden konnten.

Apple dagegen ist bemüht, sein Betriebssystem möglichst barrierefrei zu gestalten: So finde ich auf meinem iPhone für die Hörgeräte einen eigenen Menüpunkt in den Einstellungen, in dem ich noch einmal Feinabstimmungen vornehmen kann. Hier wähle ich auch aus, ob Klingeltöne und Benachrichtigungen auf das Hörgerät übertragen werden sollen.

Induktionsspule: wenig elegant, dafür kompatibel

Um Kompatibilitätsprobleme auszuschließen, wählen andere Hersteller wie Phonak einen anderen Weg und setzen die weit verbreitete Induktionsspule zur Übertragung von Sprache und Musik ein. Das Smartphone wird mit einem zigarettenschachtelgroßen Dongle verbunden, das der Nutzer zur Sendung der passenden Induktionssignale um den Hals tragen muss. Im Vergleich zur Bluetooth-Lösung ist diese Variante weniger elegant.

Doch scheint es für die Datenübertragung bald eine Lösung zu geben: Mit dem Ende vergangenen Jahres festgelegten neuen Bluetooth-LE-Standard soll die Audio-Übertragung offiziell unterstützt werden. Resound will dazu beitragen, das neue Protokoll als Standard für die Vernetzung von Hörgeräten zu etablieren. Bisher ist das Zubehör der verschiedenen Hersteller auch nicht kompatibel.

Für mich sind die Funktionen des Hörgeräts ganz nett, einige Probleme stehen vor einer Lösung - aber was sagt die Hauptzielgruppe zu den Geräten?

 Das Baby ist stummDie Krankenkassen wollen nicht zahlen 

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elf 15. Mai 2017

Deine Überschrift ist wohl falsch. Nun gut, im Gegensatz zu einfachen Ohrstöpsel sind die...

jepper 12. Mai 2017

bzw. im Club oder an Konzerten wäre das mein Traum: Die überlaute, klirrende und echoende...

meinoriginaluse... 12. Mai 2017

Genau diesen Musikantengehörschutz besitze ich bereits - auch in individueller...

EQuatschBob 11. Mai 2017

Braucht man das Smartphone? Ich nicht, andere schon. Geschmackssache.

Toaster 11. Mai 2017

Nun, es überrascht dich vermutlich, dass ich erst 20 bin und schon im Kindergarten mein...



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