Vermeer: Ryzen 5000 in ersten Benchmarks aufgetaucht

Angepasster Name und viel Leistung: Die Ryzen 5000 (Vermeer) mit Zen-3-Technik erscheinen bereits in wenigen Wochen.

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Die Ryzen 4000 bestehen erneut aus drei Dies.
Die Ryzen 4000 bestehen erneut aus drei Dies. (Bild: AMD)

AMD wird die Zen-3-basierten Ryzen-CPUs offenbar als Ryzen 5000 statt Ryzen 4000 vermarkten. Das ist sinnvoll, da es der Verwirrung um den Namen vorbeugt. Denn die Ryzen 4000G (Test) gibt es bereits, es handelt sich hierbei jedoch um APUs mit älterer Zen-2-Architektur und integrierter Grafik.

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Die Ryzen 5000, intern Vermeer genannt, werden von AMD am 8. Oktober 2020 um 18 Uhr per Livestream offiziell vorgestellt. Bisherige Informationen legen nahe, dass AMD wenigstens mit einem Ryzen 9 5950X (16C/32T), einem Ryzen 9 5900X (12C/24T), einem Ryzen 7 5800X (8C/16T) und einem Ryzen 5 5600X (6C/12T) plant. Unbestätigten Meldungen zufolge könnten die ersten CPUs noch im Oktober 2020 in den Handel gelangen.

In ersten Benchmarks deutlich schneller

Nicht ganz überraschend sind in den vergangenen Tagen erste vermeintliche Messwerte der CPUs aufgetaucht, genauer von Ashes of the Singularity Escalation. Dort wurde zwar der GPU statt der CPU-fokussierte Benchmark verwendet, die CPU-Frameraten legen jedoch nahe, dass der Ryzen 7 5800X den bisherigen Ryzen 7 3800XT (Test) um etwa 20 Prozent überholt. Beide CPUs haben acht Kerne, das neuere Modell aber weist eine verbesserte Architektur und eventuell mehr Takt auf.

KerneTaktL3-CacheSpeicherTDPPPTLaunch-Preis
Ryzen 9 5950X16 + SMT3,4 GHz bis 4,9 GHz64 MByteDDR4-3200105 Watt142 Watt800 US-Dollar (800 Euro)
Ryzen 9 5900X12 + SMT3,7 GHz bis 4,8 GHz64 MByteDDR4-3200105 Watt142 Watt550 US-Dollar (550 Euro)
Ryzen 7 5800X3D8 + SMT3,4 GHz bis 4,5 GHz96 MByteDDR4-3200105 Watt142 Watt(?)
Ryzen 7 5800X8 + SMT3,8 GHz bis 4,7 GHz32 MByteDDR4-3200105 Watt142 Watt450 US-Dollar (450 Euro)
Ryzen 5 5600X6 + SMT3,7 GHz bis 4,6 GHz32 MByteDDR4-320065 Watt76 Watt300 US-Dollar (300 Euro)
Spezifikationen von AMDs Ryzen 5000 (Vermeer)

Zu Zen 3 sagte AMD, dass der interne Aufbau überarbeitet wird: Bei Zen 2 bestehen die achtkernigen CCDs (Compute Core Dies) intern aus zwei vierkernigen CCX (Core Complex), die über das externe I/O-Die kommunizieren mussten. Daher liegt die Latenz innerhalb eines CCX deutlich niedriger, als wenn Kerne unterschiedlicher CCX ihre Daten austauschen. Mit Zen 3 hingegen wird der CCX auf acht Cores erweitert, ein CCX entspricht dann also einem CCD. Davon profitieren vor allem Spiele, aber auch einige Anwendungen wie Winzip stark.

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error126 04. Okt 2020

mh, ich hab nen Asrock Taichi X570 und es ist komplett unhörbar dank Wasserkühler auf...

Invertiert 04. Okt 2020

Ich hab in meinem lieblingsspiel (arma3) von 35 auf 55 fps bei höheren einstellungen...

pantena 04. Okt 2020

Also soweit ich das sehen kann, ist Intel gerade dramatisch hinterher bei...

Ach 03. Okt 2020

Interessant. Dann würde einzig der Namenszusatz entscheiden, was eigentlich auch ganz...



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