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Vermeer-CPUs: Erste 300er-Boards erhalten Ryzen-5000-Support

Die erste Generation an Sockel-AM4-Platinen unterstützt die neueste Generation an Ryzen -Prozessoren, das entspricht rund fünf Jahren.
/ Marc Sauter
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Das Asrock X370 Pro4 unterstützt Vermeer-CPUs bis hoch zum Ryzen 9 5950X. (Bild: Asrock)
Das Asrock X370 Pro4 unterstützt Vermeer-CPUs bis hoch zum Ryzen 9 5950X. Bild: Asrock

Vor wenigen Tagen sagte AMD, dass man weiterhin aktiv versuche, die Unterstützung von aktuellen Ryzen-CPUs(öffnet im neuen Fenster) auf alten AM4-Mainboards zu verbessern. Erste Resultate zeigen sich bei Asrock und Gigabyte: Das X370 Pro4(öffnet im neuen Fenster) und das GA-A320M-H(öffnet im neuen Fenster) nehmen nach einem Firmware-Update sogar einen Ryzen 9 5950X auf, dabei wurden die Platinen schon 2017 veröffentlicht.

Ursprünglich hatte AMD sogar vorgesehen, die Ryzen 5000 (Vermeer) einzig auf Boards mit einem 500er-Chip laufen zu lassen. Nach Community-Protest erweiterte der Hersteller den Support auf die 400er-Reihe , schloss die 300er-Serie jedoch weiterhin aus. Einer der Gründe dafür ist die Speicherkapazität des ROM-Bausteins, welcher oft (zu) klein ausfällt.

Bei älteren Modellen mit nur 16 MByte wird der Platz knapp, wenn jegliche CPU-Generationen unterstützt werden sollen. AMD liefert hierzu die Agesa (AMD Generic Encapsulated Software Architecture) an ODM-Partner aus, welche diese dahingehend modifizieren können, dass bestimmte Prozessoren aus der Liste entfernt werden, um somit ein paar MByte einzusparen.

Auch Sockel AM5 soll langlebig werden

Derzeit gibt es neun verschiedene Generation von Ryzen – genauer gesagt vier an CPUs und fünf an APUs, also mit integrierter Grafik: Da wären Summit Ridge , Pinnacle Ridge , Matisse und Vermeer auf einen Seite sowie Raven Ridge , Raven2, Picasso , Renoir und Cezanne auf der anderen. All diese Varianten sind in der Firmware des Asrock X370 Pro4 enthalten, allerdings flog Bristol Ridge raus.

Wer sich also 2017 eine AM4-Platine gekauft hat, der kann von einem damaligen Ryzen 1000 auf einen Ryzen 5000 aufrüsten – was ein enormes Plus an Performance mit sich bringt: Unseren Zenvolution-Benchmarks zufolge ist achtkerniger Ryzen 5800X wenigstens zwei Drittel schneller und oft doppelt so flott wie ein ebenfalls achtkerniger Ryzen 1800X, der 16-kernige Ryzen 9 5950X bei entsprechender Software legt noch einmal eine Schippe obendrauf.

Im zweiten Halbjahr 2022 erscheint mit dem Sockel AM5 der Nachfolger des Sockel AM4: Wie der Name bereits impliziert, wird hier DDR5-Speicher und PCIe Gen5 unterstützt. AMD sagte, dass der Sockel AM5 ebenfalls möglichst viele Ryzen-Generationen unterstützen soll.


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