Abo
  • IT-Karriere:

Verluste: Panasonic will aus Plasma-TV-Produktion aussteigen

Panasonic macht mit Plasma-Fernsehern seit Jahren operative Verluste, jetzt soll offenbar der Ausstieg erfolgen. Auch eigene LCD-Panels wird der japanische Konzern kaum noch bauen, sondern sich mit Partnern auf OLEDs konzentrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Detailreiche Darstellung - 8K-Auflösung auf einem 145-Zoll-Panel von Panasonic.
Detailreiche Darstellung - 8K-Auflösung auf einem 145-Zoll-Panel von Panasonic. (Bild: ck/Golem.de)

Panasonic will die Produktion von Plasma-Fernsehern beenden. Das berichtet die gewöhnlich sehr gut informierte japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf einen hochrangigen Manager. Der Ausstieg erfolge über drei Jahre. Grund seien sinkende Umsätze in dem Bereich. Das Unternehmen erklärte, dass der Bericht keine offizielle Unternehmensmitteilung sei. Panasonic prüfe "strategische Optionen für den Bereich", habe aber "noch keine Entscheidung getroffen".

Stellenmarkt
  1. ADAC SE, München
  2. Kassenärztliche Vereinigung Berlin, Berlin

Im Geschäftsjahr 2009 wurde von dem japanischen Elektronikkonzern im TV-Bereich noch ein Umsatz von 1 Billion Yen generiert. Bis zum Geschäftsjahr 2015 soll Panasonics Umsatz mit Fernsehern auf über die Hälfte zurückgehen.

Die Plasma-Fabrik in Amagasaki in der Hyogo-Präfektur wird im Geschäftsjahr 2014 geschlossen. Der Wert der Maschinen in den drei Hallen soll bereits abgeschrieben sein.

Der Ausstieg müsse aber noch mit den Handel und anderen Partnern abgestimmt werden, sagte der Panasonic-Manager.

Die Entwicklung neuer Plasma-Modelle sei bereits einstellt worden. Auch seinen LCD-TV-Bereich will Panasonic einschränken. Die Panels will der Hersteller künftig zu 70 Prozent von konkurrierenden Herstellern wie der südkoreanischen LG Electronics liefern lassen. Panasonics LCD-Panel-Fabrik in Himeji in der Hyogo Präfektur wird Produkte wie Tablet-LCDs herstellen.

Produktvorstellung auf der Ifa 2012

Panasonic arbeitet mit Sony an der Entwicklung von OLED-Fernsehern, um im Geschäftsjahr 2014 erste Produkte auf dem Massenmarkt zu haben. Die OLED-Geräte sollen zusammen mit Sony gebaut werden, oder Panasonic wird die Fertigung komplett an einen Partner auslagern.

Panasonic wird mit seiner Fernsehersparte am 31. März 2013 voraussichtlich den fünften operativen Verlust in Folge in einem Geschäftsjahr ausweisen. Künftig will Panasonic sich an Unternehmenskunden wenden und Fernsehsysteme für Flugzeuge und Autos herstellen.

Panasonic begann 1997, Plasma-Fernseher herzustellen. Auf der Ifa 2012 zeigte das Unternehmen einen Plasmafernseher mit 145-Zoll-Panel und 8K-Auflösung. Das darauf zu sehende Bild wirkte fast wie ein Blick aus dem Fenster.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,74€
  2. 49,94€
  3. (-68%) 15,99€

S-Talker 19. Mär 2013

Die Samsung/LG Fraktion wird es nie lernen, dass knalligere und leuchtendere Farben...

S-Talker 19. Mär 2013

Plextor baut schon eine ganze Weile (mehrere Jahre) keine eigenen Laufwerke mehr. Das...

iMR 18. Mär 2013

Mmmh nunja veraltet? Was den Stromverbrauch angeht möglicherweise, allerdings hat es noch...

dukki 18. Mär 2013

naja die leuchtkraft der plasmas lässt doch ab einigen 100/1000 stunden doch nach oder...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 1 - Test

Das Xperia 1 eignet sich dank seines breiten OLED-Displays hervorragend zum Filmeschauen. Im Test zeigt Sonys neues Smartphone aber noch weitere Stärken.

Sony Xperia 1 - Test Video aufrufen
Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /