Verluste: Casio steigt bei Kompaktkameras offenbar komplett aus

Elektronikhersteller Casio scheint den Markt für digitale Kompaktkameras komplett zu verpassen. Der Grund könnten die hohen Verluste sein, die das Unternehmen erwirtschaftet hat. Erste Kompaktkameras von Casio gab es bereits Mitte der 90er Jahre.

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Casio QV-10
Casio QV-10 (Bild: Casio)

Casio erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr, das im März 2017 endete, einen Verlust von 500 Millionen Yen. Das entspricht etwa 3,8 Millionen Euro. Laut einem Bericht auf der japanischen Website Nikkei ist die Unternehmensführung zu dem Schluss gekommen, dass für die Zukunft kein Marktwachstum oder Marktanteilszuwachs im Bereich Kompaktkameras zu erwarten ist.

Casio hatte bereits ohne Ankündigung keine Kompaktkameras mehr auf Märkten außerhalb Japans verkauft. 2016 wurde die ZR5000 vorgestellt, die 12 Megapixel große Bilder machte. In seinem Heimatland verkauft Casio jedoch nach wie vor digitale Kompaktkameras.

Casio gehört zu den Pionieren der digitalen Kompaktkameras und stellte schon Mitte der 90er Jahre entsprechende Modelle her. 1995 wurde die Casio QV-10 vorgestellt und verfügte schon über ein eingebautes Display. Das Objektiv war schwenkbar in einem Gehäuseteil untergebracht. Der 1/5-Zoll-Bildsensor erreichte eine Auflösung von 0,25 Megapixeln, woraus Bilder mit 320 x 240 Pixeln entstanden. Einen Blitz, einen Sucher oder einen Autofokus gab es nicht. Auch mit Speicherkarten-Spots konnte die QV-10 nicht aufwarten. Mit Maßen von 128 x 65 x 39 mm und einem Gewicht von 270 Gramm war sie jedoch sehr handlich.

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John2k 27. Apr 2018

Auch da kann man die gleichen Probleme mit einer Kompakten bekommen. Mit einem...

Anonymer Nutzer 26. Apr 2018

Beim S3 wage ich das zu bezweifeln, aber an mein altes Nokia 808 (das leider mangels...

ManMashine 26. Apr 2018

Lieber krümeliges Bildrauschen als durch Software DNR versoftete und zu Matsch gestampfe...

gersi 26. Apr 2018

...andere Marken gibt's in D zumindest in den S & MM Läden sowieso so gut wie gar nicht...



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