Abo
  • Services:

Verlagsrechte: Bruno Kramm klagt als Musiker gegen die Gema

Der Urheberrechtsexperte der Piratenpartei und als Musiker aktive Bruno Kramm will gegen die Gema Klage erheben. Ziel ist, dass die Gema keine Zahlungen für Kramms Stücke an Musikverlage leistet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Musiker und Pirat Bruno Kramm
Der Musiker und Pirat Bruno Kramm (Bild: Bartjez/CC-by-sa)

Bruno Kramm, der in den vergangenen Monaten vor allem als Bundesbeauftragter für Urheberrecht der Piratenpartei in Erscheinung trat, ist mit diesem Thema eng vertraut: Seit den 1980er Jahren ist er als Musiker in der Gothic-Szene aktiv. Sein bekanntestes Projekt trägt den Namen "Das Ich", bei dem der Sänger Stefan Ackermann die Texte beisteuerte.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart-Feuerbach
  2. Universität Passau, Passau

Die beiden Musiker haben angekündigt, am heutigen Montag, dem 28. Januar 2013, beim Berliner Landgericht Klage gegen die Gema einzureichen. Sie wollen erreichen, dass die Gema die Einnahmen durch Nutzung der Werke von "Das Ich" nicht mehr an Musikverlage ausschüttet. Anders als vielfach vermutet, verteilt die Gema nämlich die Nutzungsgebühren wie bei Sendungen oder Aufführungen sowie die Gebühren für die Vervielfältigung von Tonträgern nicht nur an Komponisten und Textdichter.

Historisch bedingte Anteile für Notendruck

Je nach Art der Nutzung werden 33 bis 40 Prozent des ausgeschütteten Betrags an Musikverlage ausgeschüttet, der Rest geht an die Künstler. Die hohen Anteile stammen noch aus Zeiten, wo die Verlage mit gedruckten Noten viel Geld verdienten. Kramm hält die Anteile für nicht mehr gerechtfertigt und verlangt die von der Gema an die Verlage ausgeschütteten Beträge mitsamt Zinsen zurück. Stefan Ackermann klagt mit, weil er als Texter ebenfalls an den Ausschüttungen beteiligt ist, auch von diesen geht ein Teil an die Verlage.

Eine ähnliche Klage gegen die Verwertungsgesellschaft VG Wort, welche die Rechte von Autoren und Verlagen wahrnimmt, war 2012 erfolgreich, ging jedoch in Berufung. Auch dabei wandte sich ein Urheber gegen den Anteil an den VG-Wort-Ausschüttungen, die Verlage erhalten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,48€
  2. 6,37€
  3. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  4. 33,49€

MagicLauster 05. Jan 2015

Verlage haben nicht nur die GEMA unterwandert sondern unsere Kultur in Deutschland. Große...

Doomchild 29. Jan 2013

Eher früher als später würde ich sagen.

derKlaus 28. Jan 2013

Muss Dir nicht leidtun, 'Das Ich' läuft nicht unbedingt im Radio, Lieder wie 'Gottes...

GodsBoss 28. Jan 2013

Die ist Gesetz und es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, sie abzuschaffen: 1. Das...

muhzilla 28. Jan 2013

Ja prima. Ist doch gar kein Problem: Weg mit dem erfolgsorientierten Bezahlmodell und hin...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018)

Das Lenovo Thinkpad X1 Extreme wird das neue Top-Notebook des Unternehmens. Wir haben es samt Docking-Station auf der Ifa 2018 ausprobiert.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /