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Verkehrswende: Söder will E-Auto-Förderung auf Hybride ausweiten

Markus Söder will Insidern zufolge die kommende Elektroauto -Förderung nicht nur auf rein batterieelektrische Fahrzeuge beschränken.
/ Tobias Költzsch
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Die Kaufprämie soll für bestimmte Elektrofahrzeuge gelten. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Kaufprämie soll für bestimmte Elektrofahrzeuge gelten. Bild: Martin Wolf/Golem

In den Beratungen um eine neue Elektroautoförderung scheint sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mit einem neuen Vorschlag einzubringen. Söder will nach Informationen aus Koalitionskreisen die kommende Förderung auch auf bestimmte Hybridfahrzeuge ausweiten. Das berichtet das Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) .

Dem Handelsblatt zufolge soll es sich um Plug-in-Hybride und Autos mit Range-Extender handeln. Diese verfügen über eine Batterie und einen Motor; die Batterie ist kleiner als bei einem vollelektrischen Fahrzeug und bietet entsprechend eine recht niedrige Reichweite. Die Gesamtreichweite ist dafür höher als bei einem Elektroauto.

Kritiker bescheinigen Hybridfahrzeugen, das Schlechteste aus beiden Antriebswelten zu vereinen – zu geringe batterieelektrische Reichweite und Emissionen des Verbrennermotors. Befürworter hingegen verweisen auf die in der Theorie bessere CO 2 -Bilanz, wenn der Elektromotor genutzt wird, sowie die größere Reichweite.

Kauf von Elektroautos soll wieder unterstützt werden

Die Bundesregierung plant, den Kauf von Elektroautos für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen finanziell zu unterstützen. Bisherigen Informationen zufolge soll die Einkommensgrenze bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.800 Euro liegen.

Der Zuschuss soll mindestens 3.000 Euro betragen und für Fahrzeuge gelten, die einen Nettolistenpreis von maximal 45.000 Euro haben. Gelten soll die Förderung den bisherigen Plänen zufolge sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtwagen.

Dem Handelsblatt zufolge müssen unter die Förderung fallende Elektroautos zudem in Europa produziert worden sein und bestimmte Umweltanforderungen erfüllen. Einige chinesische Hersteller haben mittlerweile damit begonnen, Produktionsstätten in Europa aufzubauen, etwa BYD. Damit sollen auch Strafzölle umgangen werden, die beim Import von Fahrzeugen aus China in die EU anfallen.


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